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Konsumentenschutz: Lebensmittel

Bild des Benutzers Emma

Konsumentenschutz: Lebensmittel

Emma
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Ich sehe dies als aktualisierte Neuauflage meiner ausgeuferten Lebensmittelbeschwerde hier .. und hoffe das Tavorrudel kann einmal einen Beitrag verschonen oder ausschließlich sachlich kommentieren. Dies sind nur Informationen, weder verwende ich die angeführten "Lebens"mittel noch wird unterstellt, daß Sie das tun. Nur Wissen schützt! Wie Foodwatch in Deutschland und die Konsumentenschutzabteilung der Arbeiterkammer hat sich dankenswerterweise auch der VKI dazu entschieden, diverse Schwindel und Tricksereien zu veröffentlichen: www.konsument.at/lebensmittelcheck Vieles ist per Gesetz reguliert, trotzdem sucht die Industrie permanent nach Schlupflöchern, es werden zum Nachteil der Konsumenten Gesetze übertreten oder Schwachstellen schamlos ausgenützt, nicht, falsch oder ungenau deklariert, auf die Unachtsamkeit der Einkäufer gesetzt, falsche Erwartungen genährt. Abbildungen auf den Verpackungen verführen zum Kauf, Inhalt und Zutatenliste können nicht halten, was sie versprechen. Wie groß das Verhältnis zwischen Verpackung und Inhalt sein darf ist geregelt, trotzdem kursieren viele sog. "Mogelpackungen". Sehr oft wird völlig legal getrickst. Auch wenn es mühsam ist: lassen Sie sich nicht täuschen und lesen Sie das (viel zu ) Kleingedruckte. Einige Beispiele: [b]Alpro Vanilledessert [/b]verspricht echte "feine Vanille", enthält aber nur Aroma. Der Hersteller meint: die Zutatenliste ist rechtskonform, die Vanilleblüte auf der Verpackung dient nur der Dekoration. [b]"Robby Bubble Berry"[/b] ist ein stark gesüßtes Kindergetränk in einer Sektflasche. Der Hersteller meint, das sei Absicht "eben damit die Kinder beim Feiern nicht an Alkohol herangeführt werden". [b]"Prestige Camembert-Herzen": [/b]4 kleine Stücke, viel Plastik, viel Luft [b]"Tabaluga Croissants"[/b] für Kinder sind mit Ethanol konserviert. [b]Polnische Gänsebrust [/b]- auf der Verpackung Bauernhof-Idylle, stammt aber aus Mastbetrieben. Der Importeur meint, die Gänse hätten 4m² "Auslauf". [b]Knorr Gebratene Nudeln Huhn[/b]: nur 1% Huhn und die Packung ist nur halbvoll. Knorr meint, die Bezeichnung "Huhn Hot Spicy" soll nur eine Geschmacksrichtung zum Ausdruck bringen [s. meine Ursprungsbeschwerde, es hat sich nichts geändert] [b]Milka Riegel [/b]enthalten auffallend wenig Kalorien. Genau schauen, normalerweise werden sie per 100gr angegeben, hier "pro Portion" und das sind laut Eigendefinition 25 gr!!! [b]Zott Monte[/b]: beworben wird eine "gesunde Zwischenmahlzeit" für Kinder, enthält aber nur 0,6% Schoko, viel zu viel Fett und Zucker. [b]Dragee Keksi Banane[/b]: nur künstliche Aromen. Der Hersteller findet nichts dabei "stilisierte Bananen" abzubilden, er legt ein "Gutachten" vor, wonach "keine Irreführung eines durchschnittlich informierten und interessierten Konsumenten" vorliegt. [b]Inzersdorfer Rahmschnitzerl[/b]: schon sehr oft hier beschrieben: "Schnitzerl" ist kein kleines Schnitzel, sondern Fuzzerln, kleingedruckt "Formfleich" genannt. Inzersdorfer nennt die Fuzzerln "hochwertig" und daß es geformt ist, stünde eh hinten. [b]"Atlantik-Zuchtlachs"[/b] von Norsson mit der Herkunftsbezeichnung Chile, also Pazifik...irgendwo täts eh stehen, meint der Importeur! [b]"New Lifestyle" Trinkjoghurt [/b]macht auf leichten Lifestyle, enthält aber 110 gr. Zucker (30 Stück Würfelzucker!) Auf Babygläschen sollte nicht nur die "Grundzusammensetzung" stehen, sondern auch, ob z.B. Gluten enthalten ist. Mittlerweile sind wir so weit, daß oö Bauern "gentechnikfreie Schweinsschnitzel" anbieten (IBO-Bauenhöfe), denn unsere Bauern verfüttern generell Gensoja (überwiegend importiert aus den USA, wo über 90% genmanipuliertes Soja und Mais hergestellt wird). Zur Erinnerung: 1997 gab es ein Gentechnik-Volksbegehren mit der Forderung "keine Gentechnik auf unserem Teller". Es wurde von 1,2 Millionen Menschen unseres Landes unterschrieben. Den Politikern und der EU war es egal, im Gegenteil Gensoja als Futtermittel wurde finanziell unterstützt. Kennzeichnung gibt es keine. Gensoja ist so manipuliert, daß es Herbizide verträgt. Glyphosat kommt so nicht nur ins Trinkwasser sondern über das Fleisch bzw das pflanzliche Produkt auf unsere Teller. Es hätte nie zugelassen werden dürfen, erwiesenermaßen steht es in direktem Zusammenhang mit der gestiegenen Häufigkeit von Allergien. Im Tierversuch ergab sich bei Ratten, daß 55% ihre Geburt maximal 3 Wochen überlebt haben. Studien belegen, daß Glyphosat (=Roundup) schon in geringen Mengen menschliche Zellen innerhalb von 24 Stunden tötet, es zu Fehlgeburten und Missbildungen führen kann. In Argentinien leiden viele Arbeiter unter den Folgen des Gifteinsatzes auf Gentechniikfeldern. Raiffeisen ist der größte Gensoja-Importeur und der Lagerhaus-Chef Buchleitner saß als Aufsichtsrat des größten Importeurs in Hamburg. Der große Gewinner ist Monsanto.

Österreich
1010 Wien

Kommentare

kritischer Konsument

Gestern - natürlich im deutschen TV (bei uns wird das bestenfalls in "Konkret" versteckt) - ein Bericht über teure "Balance"-Produkte, die suggerieren, daß es sich um etwas Gesundes, Kalorienarmes handelt.

Ein Balance-Joghurt wirbt mit "kein Zucker zugesetzt"....man nimmt aber Süßstoff statt Zucker, von dem man weiß, daß er den Appetit anregt...

Fett wird reduziert, aber mehr Zucker verwendet, z.B. in den Getränken, die "uns" vorgaukeln, es sei irgendeine Frucht beteiligt. Die Oetker Pizza-Balance hat weniger Fett, aber mehr Zucker, so daß man sich keine Kalorien erspart (dort wurde übrigens, um die Preiserhöhung nicht merkbar zu machen, das Gewicht etwas gesenkt). Der Balance Snack-Tiegel von Multaben, einer Diätfirma enthält 40% Zucker!!!!!

Hans

Warum werden nicht endlich strengere Gesetze erlassen, die uns vor diesem Schwindel schützen?

kritischer Konsument

Im neuen Foodwatch-Newsletter geht es um die Lebensmittelverschwendung und in diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, daß in den Großmärkten ein Drittel der Ware noch vor dem Verkauf vernichtet werden, wenn ein Teil der Ware nicht in Ordnung ist. Ein angeschlagener Apfel führt zur Vernichtung der gesamten Steige usw

 

Tonnenweise hochwertige Lebensmittel landen in Deutschland Jahr für Jahr auf dem Müll. Eine irrwitzige Verschwendung, die nicht hinnehmbar ist und endlich aufhören muss. Die Bundesregierung will uns Verbraucherinnen und Verbraucher weismachen, dass wir die Hauptschuldigen sind - dazu biegt sie sich eine eigene Studie zurecht, die die Schuldzuweisung in dieser Form gar nicht hergibt. Die Wahrheit ist: Um die gigantische Verschwendung zu stoppen, brauchen wir vor allem auch neue Regeln für Industrie und Handel. Dafür setzt sich foodwatch ein.

Essen gehört nicht in den Abfall. Jeder und jede von uns ist aufgerufen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden. Das ist auch das Ziel einer auf den ersten Blick lobenswert erscheinenden Aufklärungskampagne vom Bundesernährungsministerium. "Zu gut für die Tonne", heißt sie. Zu gut, um wahr zu sein, wäre allerdings der bessere Titel, denn ich sage Ihnen ganz offen: Ich habe selten eine so falsche und perfide Kampagne erlebt wie diese. Am Ende verhindert das Ministerium sogar effektive Maßnahmen gegen Lebensmittelabfälle, statt sie zu fördern! 

Mit Reste-Rezepten und Tipps zur Abfallvermeidung wendet sich Ernährungsminister Christian Schmidt an uns. Dagegen ist nichts einzuwenden. Nur: Die ganze Kampagne richtet sich fast ausschließlich an uns Verbraucherinnen und Verbraucher. UNS hat das Ministerium nämlich als Hauptschuldige für die Lebensmittelverschwendung ausgemacht! Lebensmittelabfälle entstehen überall: in der Landwirtschaft, in der Lebensmittelindustrie, in Restaurants, Bäckereien und Kantinen, im Handel. Bei uns in den Privathaushalten sollen aber 61 Prozent (!) aller Lebensmittelabfälle verursacht werden. 82 Kilogramm Lebensmittel im Jahr wirft angeblich jede und jeder von uns in den Müll!

Das klingt dramatisch - nur: Die Zahlen sind einfach falsch! Denn in diese Rechnung hat das Ministerium nicht nur gute Lebensmittel einbezogen, sondern auch zum Beispiel Suppenknochen oder Bananenschalen! Mehr als ein Drittel der "Lebensmittel", die wir angeblich wegwerfen, sind nach der Studie, auf die sich die Bundesregierung beruft, in Wahrheit solche "unvermeidbaren Abfälle", weitere 18 Prozent sind nur "teilweise vermeidbar". Nur weil das Ministerium Knochen und Bananenschalen mitzählt, kann es uns Verbraucherinnen und Verbraucher als Hauptverantwortliche an den Pranger stellen! Lieber Herr Minister Schmidt, wir alle wollen Lebensmittelabfälle vermeiden - aber unsere Bananenschalen wollen wir auch weiterhin nicht mit essen!

Die Strategie ist arglistig: Uns Verbraucherinnen und Verbrauchern wird auf diese Weise ein schlechtes Gewissen gemacht. Wir sind schließlich die Hauptschuldigen! Und vor lauter Selbstanklage sollen wir wohl gar nicht mehr genau hinsehen - geschweige denn von der Politik die wirklich nötigen Schritte einfordern. Denn wenn wir etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun wollen, müssen nicht nur wir, sondern auch die Lebensmittelindustrie und der Handel ihren Teil der Verantwortung übernehmen! Damit das Problem gelöst wird, müssen neue Regeln für Handel und Industrie geschaffen werden. Und es muss aufhören, dass uns Verbrauchern einseitig die Schuld in die Schuhe geschoben wird - dagegen wollen wir uns wehren. 

Der "Trick" mit den Bananenschalen ist bei weitem nicht der einzige, mit dem der Schuld-Anteil der Verbraucherinnen und Verbraucher künstlich groß gerechnet wird. Denn während es genaue Untersuchungen über die Abfallmengen in Privathaushalten gibt, fehlen verlässliche Zahlen darüber, wie viele Lebensmittel Industrie und Handel wegwerfen. Was also tut das Ministerium? Sie glauben es nicht: Es FRAGT die Unternehmen und ihre Lobbyverbände, wie viele Lebensmittel sie denn so wegeschmeißen - und, schwuppdiwupp, (Überraschung!) erscheinen ihre Anteile an den Lebensmittelabfällen ziemlich klein. Und damit nicht genug: Alle Abfälle, die in Landwirtschaft und Tierhaltung anfallen, sollten die vom Ministerium beauftragten Wissenschaftler einfach GAR NICHT berücksichtigen! All das führt zu einem Effekt: Die "Schuld" von uns Verbraucherinnen und Verbrauchern sieht im Verhältnis zu den Unternehmen noch einmal viel größer aus, als sie es eigentlich ist. Die vom Ministerium beauftragten Wissenschaftler machen die Datenlücken und Probleme transparent, das Ministerium aber behauptet einfach: Wir sind für 61 Prozent der Abfälle verantwortlich. Diese Strategie ist reine Vernebelungstaktik und wird das Problem leider nicht aus der Welt schaffen. Das geht nur, wenn alle Beteiligten ehrliche Zahlen auf den Tisch legen und nicht ausschließlich die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Sündenbock gemacht werden. Dafür brauchen sie eine eigene Interessenvertretung und eine Lobby. 

Wir wollen uns nicht für dumm verkaufen lassen! Wir wollen, dass die Politik ernsthaft die Probleme löst - und nicht einseitig auf uns mit dem Finger zeigt! Genau dafür setzt sich foodwatch ein!

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Natürlich fallen auch in den Privathaushalten unnötige Lebensmittelabfälle an. Es ist richtig, darauf hinzuweisen und aufzuklären. Aber Landwirtschaft, Industrie und Handel müssen eben auch Verschwendung vermeiden! Dafür will aber NIEMAND die Verantwortung übernehmen. Denn derselbe Minister, der UNS Verbraucherinnen und Verbrauchern per App Reste-Rezepte verkauft, lehnt ein Gesetz zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Lebensmittelwirtschaft ab. Seine Begründung: "Der Großteil unserer Lebensmittelabfälle entsteht in den Privathaushalten, da können wir mit einem Gesetz nichts erreichen." Das ist nicht nur Tatsachenverdrehung - vor allem löst es nicht das Problem! Die Taktik, uns Verbraucherinnen und Verbraucher für alles verantwortlich zu machen, lenkt nur von der eigenen politischen Verantwortung ab. 
In Wahrheit gäbe es viele Möglichkeiten, wie Christian Schmidt Handel, Industrie oder Bauern dazu bringen könnte, Abfälle zu vermeiden. Sie erinnern sich wahrscheinlich an die Gurkenkrümmungsnorm der EU. Die gibt es offiziell nicht mehr - aber für Äpfel, Paprika, Tomaten und zahlreiche andere Lebensmittel gibt es noch immer "Vermarktungsnormen". Das heißt konkret: Gute Lebensmittel wandern auf den Müll, weil sie nicht der EU-Norm in Form oder Größe entsprechen! Warum macht Herr Schmidt hierzu nicht mal einen Vorstoß? Er führt auch keine Vorgaben zur Müllreduzierung in den Unternehmen ein oder ein Verbot für Lebensmittelverschwendung im Handel, wie es in anderen EU-Staaten längst existiert. Er überlässt den Herstellern weiterhin die willkürliche Festlegung des Mindesthaltbarkeitsdatums - er tut eigentlich NICHTS VERBINDLICHES, um Abfälle bei Erzeugern und Unternehmen zu vermeiden, aber ALLES, um den Verbraucherinnen und Verbrauchern Schuldgefühle zu machen.

 

kritischer Konsument

Unfassbar, wie koennen das gesunde Erwachsene werden:

https://kurier.at/wellness/18-babytees-im-test-der-konsumentenschuetzer-...

kritischer Konsument

Newsletter Foodwatch:

Überzuckert, übersäuert, überteuert, 

...sie werden als gesunde Zwischenmahlzeit beworben und stehen mittlerweile in jedem Supermarkt: Fruchtmus aus dem Quetschbeutel, besser bekannt als Quetschies. Kinder lieben sie, und dank ihrer praktischen Größe und dem vermeintlichen Gesundheitswert sind sie auch bei Eltern sehr beliebt. Aber sind Quetschies wirklich so gesund, wie die Hersteller versprechen? Wir haben unsere Ernährungsberaterin Alice Luttropp gefragt. Ihre Antwort finden Sie weiter unten.

......

 

Alice Luttropp (Ernährungsberaterin):

Vergleichbar sind Quetschies mit Obstbrei aus Gläsern, geeignet für Kinder zwischen dem 6. bis 12. Lebensmonat. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Während der Brei aus dem Glas per Löffel verabreicht wird, lutschen die Kinder - viele von ihnen älter als ein Jahr - das Mus aus den Quetschies ganz einfach selbst heraus. Wird regelmäßig an Quetschies genuckelt, kann das Karies verursachen, weil die Zähne vom stark zuckerhaltigen Fruchtpüree umspült werden. Außerdem haben Quetschies einen hohen  Säuregehalt - zusätzlich zu der natürlichen Säure der Früchte wird den Produkten oft säurehaltiges Vitamin C zugefügt, um dem Mus Oxidationsschutz zu verleihen und es obendrein als gesund bewerben zu können.

Quetschies kosten viel Geld, zumindest im Vergleich zu Brei im Glas oder unverarbeitetem Obst. Während das Mus im Quetschbeutel pro Packung (90 Gramm) in der Regel zwischen 60 Cent und einem Euro kostet, bekommt man ein Glas Obstbrei bereits für 60 Cent - mit doppelt so viel Inhalt. Ein Apfel (rund 100 Gramm) kostet rund 30 Cent.

Die bunt bedruckten Quetschies kommen bei Kindern unheimlich gut an. Auch bei Eltern sind sie beliebt, denn die Tüten sind handlich und eignen sich hervorragend als Snack für unterwegs. Doch die kleine Tüte ist schnell weggenuckelt - und dann wandert die Verpackung aus Aluminium und Plastik in den Müll. Umweltfreundlich ist das nicht.

Viele Hersteller empfehlen ihre Quetschies für Kinder ab einem Jahr. Damit verkaufen sie ihre Produkte als Kinderlebensmittel und erwecken den Anschein, Kinder bräuchten spezielle Lebensmittel. Das trifft jedoch ausschließlich auf Kinder im ersten Lebensjahr zu. Kinder können in der Regel ab ihrem ersten Geburtstag die gleichen Lebensmittel und Speisen zu sich nehmen wie Erwachsene. Statt einem Obst-Quetschie sollten Kinder also besser frisches Obst, etwa in Form von Apfelschnitzen bekommen. Das ist nicht nur gesünder, sondern fördert die Kaumuskulatur und die Sprachentwicklung. Quetschies sind letztlich nur ein weiteres sogenanntes Kinderlebensmittel, das niemand braucht.

Fazit: Ab und zu ein Quetschie schadet keinem Kind. Doch wir sollten uns immer bewusst machen: Quetschies sind eher eine Süßigkeit für Ausnahmesituationen und kein Ersatz für frisches Obst.

P.S.: Haben Sie noch mehr Fragen rund um Ernährung? Schon ab 5 Euro im Monat können Sie foodwatch-Mitglied werden, inklusive einer persönlichen Beratung durch Alice Luttropp (Ernährungsberaterin/DGE). Die Arbeit von foodwatch finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden. Werden Sie ein Teil von foodwatch, damit wir noch schlagkräftiger werden:....

 

kritischer Konsument

"Manchmal" ist sicher nicht ungesund. aber es gibt mittlerweile eine Generation, die damit und mit anderen "Erfrischungsgetränken"von Kindheit an täglich  aufgewachsen ist. Folgen: Übergewicht, Diabetes, ADHS und vorzeitige Osteoporose, auch bei Männern (eigentlich eine Krankheit von Frauen nach den Wechseljahren).

Iris20

;) Leider schmeckt mir ein kaltes Glas Cola im Sommer manchmal sehr gut. Auch nicht wirklich gesund.

kritischer Konsument

Man muß sich das nur vorstellen: 7 Zuckerwürfel im 0,2l-Glas! Dann wundert man sich, daß heute schon Kinder Typ II-Diabetes = Altersdiabetes haben

Iris20

Mit Entsetzen habe ich gelesen, dass Ovomaltine kein "gesundes Getränk" ist. Werde es meinen Kindern künftig nicht mehr zum Frühstück geben.

kritischer Konsument

Die Lebensmittelindustrie instrumentalisiert unseren Wunsch nach Gesundheit und Wohlbefinden für ihre Profitinteressen: Ausgerechnet solche Produkte, die alles andere als gesund sind, werden mit irreführenden Gesundheitsversprechen beworben. Fünf Hersteller treiben es auf die Spitze: salzig-fettige Wurst "für das Immunsystem" bei Kindern, überzuckerte Getränke für die Zähne oder Zuckerflocken für ein "ausgewogenes Frühstück" - mit solchen dreisten Gesundheitslügen muss Schluss sein! Unterschreiben Sie unsere Protestaktion an Nestlé, Aldi Nord & Co! Hier klicken und mitmachen

Hallo und guten Tag, 

immer mehr Menschen in Deutschland wollen gesund essen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse. Die Befragten räumen Gesundheit bei der Ernährung den höchsten Stellenwert ein. Die Lebensmittelindustrie instrumentalisiert den Wunsch nach gesunden Lebensmitteln für ihre Profitinteressen: Ausgerechnet unausgewogene, zu zuckrige, fettige, salzige Produkte werden mit einem gesunden Anstrich beworben. Damit torpedieren die Hersteller das Bemühen der Menschen, sich gesund zu ernähren.

Leider ist ein solcher Gesundheitsschwindel in der EU legal: Lebensmittelhersteller dürfen bisher selbst Süßigkeiten oder zuckrige Getränke mit Gesundheitsversprechen vermarkten - wenn sie einfach Vitamine oder Mineralstoffe künstlich zusetzen. Wie dreist die Industrie vorgeht, zeigen diese fünf Produkte:

1. Nesquik Frühstücksflocken

Mit großen Hinweisen auf den Gehalt von Vollkorngetreide, Vitaminen und Mineralstoffen will Hersteller Nestlé seinen Nesquik-Frühstücksflocken einen gesunden Anstrich verpassen. Tatsächlich besteht das Schoko-Frühstück aber zu einem Viertel aus Zucker - und ist damit keineswegs ein ausgewogener Start in den Tag für Schulkinder, sondern schlicht eine Süßigkeit.

 

2. Dextro Energy

Die kleinen Täfelchen suggerieren, der Mensch müsse Traubenzucker konsumieren, um geistige und körperliche Leistung zu erbringen. Die Wahrheit: Wer regelmäßig hohe Mengen Zucker zu sich nimmt, wird nicht leistungsfähiger, sondern hat ein höheres Risiko für Übergewicht und Diabetes. Den Traubenzucker, den wir tatsächlich brauchen, kann unser Körper aus Stärke selbst aufspalten.

 

3. Ferdi Fuchs Mini Salami

Hersteller Stockmeyer bewirbt seine "Ferdi Fuchs Mini Salami" wie ein Wundermittel für die Kindergesundheit: für das Immunsystem, für geistige Leistung und Zellschutz sowie gegen Müdigkeit. Doch die Salami enthält mehr Fett und sogar doppelt so viel Salz wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinderlebensmittel empfohlen. 

 

4. Ovomaltine

Der Schweizer Hersteller Wander bewirbt sein kultiges Kakaopulver als "tägliche Energie für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit". Doch zahlreiche zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe und der charakteristische Malzgehalt ändern nichts daran: Ein Getränk mit umgerechnet fast sieben Zuckerwürfeln pro 200-Milliliter-Glas ist eine Süßigkeit und kein gesunder Energielieferant.

 

5. Vollfit Joghurt Drink Erdbeere-Banane von Milsa+

Aldi Nord bewirbt das Kinder-Joghurt-Getränk seiner Eigenmarke als Beitrag für das Immunsystem sowie für Knochen und Zähne. Doch die umgerechnet sechs Zuckerwürfel pro 125-Gramm-Fläschchen begünstigen Übergewicht und Karies. "Vollfit" macht eher "voll fett" und ist kein empfehlenswertes Produkt für Kinder.

Maria Sokop, wir dürfen uns diese dreisten Werbelügen nicht mehr gefallen lassen! Die Lebensmittelindustrie muss endlich aufhören, ihre eigenen Profitinteressen über die Gesundheit zu stellen. Unsere Erfahrung bei foodwatch hat uns eins gelehrt: Protest wirkt! Deshalb bitten wir Sie: Machen Sie mit bei unserer Protestaktion gegen Nestlé, Aldi Nord und Co.!

Hier unterschreiben Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir von foodwatch stehen im Kampf gegen Verbrauchertäuschung im Supermarkt einem übermächtigen Gegner gegenüber. In unseren Büros in Berlin, Amsterdam und Paris machen rund 30 Aktivistinnen und Aktivisten Druck auf die Lebensmittelindustrie. Alleine bei Nestlé arbeiten 335.000 Menschen. foodwatch ist unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanziert sich aus Beiträgen von privaten Spenden. In Deutschland ermöglichen bereits 36.000 Unterstützerinnen und Unterstützer unsere Arbeit. Seien auch Sie dabei:

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