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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Sicherheit

Produktrückruf: „Rauchwarnmelder“

Die Firma Uni-Elektra GmbH informiert über den
Rückruf des Artikels „Rauchwarnmelder JB-S02“mit der IAN 113099.

 Die Firma Uni-Elektra GmbH führt im Sinne des vorbeugenden
Verbraucherschutzes aktuell einen Warenrückruf des Artikels
„Rauchwarnmelder JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach
Abnahme des Batteriefachdeckels) durch. Im Rahmen von Untersuchungen
wurde festgestellt, dass einzelne Geräte zu spät oder zu leise
auslösen. 

Die Firma Uni-Elektra GmbH bittet daher alle Kunden, den Rückruf
dringend zu beachten und den betroffenen Artikel nicht weiter zu
verwenden. Der Rauchwarnmelder wurde unter anderem bei Lidl
Österreich seit 29.02.2016 verkauft und ist bereits nicht mehr im
Verkauf. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl
Österreich verursacht worden ist.  

Der Artikel kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der
Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des
Kassenbons. 

Von dem Warenrückruf ist ausschließlich der Artikel „Rauchwarnmelder
JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach Abnahme des
Batteriefachdeckels) betroffen. Andere Rauchwarnmelder, insbesondere
weitere Produkte der Firma Uni-Elektra GmbH, sind von dem Rückruf
nicht betroffen.

Kundeninformation
Der Lidl-Österreich-Kundenservice steht unter der gebührenfreien
Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00
Uhr und am Samstag von 8:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls zur Verfügung.

Die Firma Uni-Elektra GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen
für die entstandenen Unannehmlichkeiten.  

Foto: Shutterstock/Alexander Kirch
Gastronomie

Neuer asiatischer Food Hotspot Aï Vienna

Mit Aï Vienna zieht ein Restaurant ins Goldene Quartier, das ein neues Konzept japanisch-asiatischer Küche erstmals nach Wien bringt und seine kulinarische Intention bereits im Namen ankündigt - denn Aï ist das japanische Wort für „Liebe“.
 
Mitten im Herzen der Wiener Innenstadt präsentiert sich ein Gastronomie-Konzept, das hochwertige, innovative asiatische Cuisine mit japanischem Einfluss in ihrer facettenreichen Geschmackswelt erlebbar macht. Neben dem japanischen Holzkohlegrill Robata und Sushi-Bar, die als Active Kitchen dem Gast Einblick und direkte Kommunikation mit dem Koch ermöglichen, komplettiert eine Classic Cocktail-Bar & Lounge das 'Aï Vienna Erlebnis'.
 
Damit wurde ein Ort geschaffen, der die vielen Strömungen der asiatischen Küche neu webt, ein Ort an dem man sowohl den Business Lunch, als auch unvergessliche Dinner mit Freunden im 'Family Style' zelebriert und Mixology Art genießt. Besonders das in Asien beliebte Teilen unterschiedlicher Gerichte, ist für Aï Vienna wichtiger Bestandteil des Konzepts.
 
Das internationale Team, das mehr als 10 Nationen vereint, formierte sich rund um Managing Director der AT Kamp Catering Gruppe Mark Khalifé, Group Executive Chef Samuel Wilkes, Head Chef Sören Herzig, Development Chef Richard Seidel sowie Pâtisserie Chef Daniele Teuchmann. Sie erwecken Aï Vienna nicht nur zum Leben, sondern stellen regionale Produzenten in den Mittelpunkt, die sich auf der Speisekarte wiederfinden und dem Gedanken 'farm to table' entsprechen.
 
"Es war für uns von Anfang an klar, dass wir mit der hohen Qualität, die uns österreichische Produkte bieten, eigene Kreationen entwickeln. So haben wir Miso Suppe oder Getauchte Jakobsmuscheln mit Speck von Johann Ortner kombiniert, der auf unserer Karte charmant als 'Herr Ortner' gefunden werden kann", erzählt Chefkoch Sören Herzig, "Ergänzt werden sie mit den besten Produkten aus aller Welt." Auch bei Gemüsezutaten wurden mit heimischen Bauern Kooperationen geschlossen. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden einige asiatische Gemüsesorten exklusiv für Aï angebaut.
 
Vom Robata-Grill werden Alpenrindspieße, Lachsforelle und Seesaibling serviert, außergewöhnliche Kombinationen bieten Gänselebergyoza, Beiried Tataki, Herrn Ortners Schwein auf Char Siu Art mit Nüssen oder Sashimi mit Limetten-Trüffelmarinade.
Als Dessert wird unter anderem die japanische Spezialität Rain Drop (Mizu Shingen Mochi) mit "Hallstein Water" der Familie Muhr, das vom Dachsteingletscher stammt, zubereitet. Auch hier wurde konsequent die Verschmelzung regionaler Produkte mit asiatischer Kochkunst fortgesetzt.
 
Für die Sushi-Bar konnte der japanische Chef Zaw Tun Zaw gewonnen werden, der bereits 18 Jahre in seinem Heimatland arbeitete. Mit einem 6-köpfigen Team werden kunstvoll Sushi, Sashimi, Maki und Nigiri kreiert. Insgesamt 26 Sushi-Gerichte finden sich auf der Karte. Darunter Signature Makis mit Foie gras, Süßwasseraal, handgetauchte Jakobsmuschel sowie Soft-Shell Crab.
Pâtisserie Chef Daniele Teuchmann lässt die Eindrücke seiner Japan-Aufenthalte einfließen, deren Zitate man auf der Dessertkarte entdecken kann.
 
Hinter der Bar ist Mixologist und Bar Managerin Isabella Lombardo für die Cocktails verantwortlich. Sie ließ ihrer Kreativität freien Lauf und sich von japanischen Pop-Art Zitaten, sowohl in der Namensgebung, als auch in der Zusammensetzung der Zutaten inspirieren.
"Kill Bill" ist beispielsweise eine Neuinterpretation des Klassikers Moscow Mule, der mit Pandan-Blättern und Sandelholz geräuchert ein komplett neues Aroma entfaltet.
 
INTERIORDESIGN IN DER SEITZERGASSE 6
Auf zwei Stockwerken und 600 Quadratmetern wurde vom mehrfach ausgezeichneten Designer Gregory Gatserelia (www.gatserelia.com) eine klare Formensprache gewählt, die der Geradlinigkeit der asiatischen Küche entspricht.
 
Die Verschmelzung der verschiedenen Stilrichtungen wird durch eine Glasskulptur symbolisiert, die beide Stockwerke miteinander verbindet. Gegensätzliche Materialien, wie Marmor, Leder, Edelhölzer und Kupfer schaffen subtil verschiedene Bereiche, die Robata-Grill, Sushi- und Cocktail-Bar voneinander abgrenzen, aber dennoch als Einheit erscheinen lassen. Durch stimmungsvolle Details werden die verschiedenen Oberflächen mittels Lichtdesign zu einem Spiel der Kontraste. Einzigartig ist auch das Porzellan, das für Aï Vienna in Japan designt, angefertigt und an die unterschiedlichen Gerichte angepasst wurde.
 
Für private Events steht eine Glasbrücke als schwebender Dining Room zur Verfügung, in der warmen Jahreszeit lockt ein Gastgarten in die Seitzergasse - eine Ruheoase im hektischen Treiben der Innenstadt.
 
DAS ERSTE SEINER ART
Aï Vienna, das aus der Feder der AT Kamp Catering Gruppe stammt, ist der Start für eine Expansion in andere Länder. "Wien ist eine Stadt voller Kultur und Leben, hat eine fantastische Küche und Szene - ein Restaurant, wie Aï gibt es jedoch noch nicht. Damit ist es für uns der ideale Ausgangspunkt, um hier unsere ersten Wurzeln zu schlagen, und danach in anderen Metropolen durchzustarten", so Mark Khalifé.
 
Foto: Aï/Vienna
Handel

Online-Werbung wirkt

An den digitalen Wandel muss man sich anpassen. Werbung und Marketing sind ausschlaggebend für den Erfolg einer Firma. Will ein Unternehmen effektiv, zielgruppengerecht und zeitgemäss kommunizieren, führt kein Weg an Online-Werbung vorbei. Die Zukunft ist digital, so auch im Bereich Werbung. Genau dort setzt das Ad-Tech-Unternehmen Gonnado an und hilft den Einzelhändlern den Schritt in die Digitalisierung zu machen. Dadurch werden die potentiellen Kunden vom Internet wieder zurück ins Ladengeschäft geholt.

Das Consulting-Unternehmen McKinsey hat in einer Studie festgestellt, welche Gründe einer Kaufentscheidung zugrunde liegen. Dabei stellte sich heraus, dass digitale Werbemassnahmen nicht nur ausschlaggebend für den Kaufentscheid sind, sondern auch das Kaufverhalten, also die sogenannte Customer Journey, erheblich beeinflussen. Bei klassischen Medien ist dieser Beeinflussungseffekt auf die Customer Journey nur sehr gering, was somit deutlich für eine Investition in Online Marketing spricht. 

Online-Werbung verändert die Konsumentenwelt   
Die Customer Journey hat sich im Verlauf der Zeit verändert. Früher war der Kaufprozess relativ linear und gut überschaubar. Derzeit ist er mehrdimensional, von Firmen nur schwer vorhersehbar und nicht mehr zu kontrollieren. Der Konsument ist heutzutage dank des Internets bestens informiert, auch über Angebote der Konkurrenz, und hat zahlreiche Möglichkeiten sich für oder gegen einen Kauf zu entscheiden. Dies stellt für den stationären Einzelhandel ein Problem dar. 

Mit Online-Werbung Kunden messbar zurück in den Laden bringen 
Das Internet-Verhalten der potentiellen Kunden kann man nun verwenden, um dem Einzelhandel entgegenzukommen. Gonnado hat einen Mobile-Coupon entwickelt, um die Interessenten im Netz zurück in den Laden zu führen. Der Mobile-Coupon wird mittels Online-Anzeige spezifischen Zielgruppen angezeigt, was die Werbung effizienter werden lässt. Bei der Einlösung dieses Rabattcoupons im Geschäft wird er dank eines unverkennbaren Codes jener Anzeige zugeordnet, die zum Herunterladen des Coupons geführt hat. So wird der Erfolg jeder einzelnen Online-Anzeige gemessen, wodurch dieses noch kundenspezifischer gestaltet werden kann. Somit ermöglicht es Gonnado dem Einzelhandel, via Mobile-Coupons mehr Kunden ins Geschäft zu holen. Schon über tausend Unternehmen haben die Effektivität von Gonnados Coupon-Remarketing entdeckt und steigern dadurch ihren Umsatz mit einem Faktor 4x bis 50x des investierten Werbebudgets. 

Foto: Gonnado
Gesundheit

Digitale Patientendokumentation

Was Vision war, ist erstmals Realität: In allen Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen der Barmherzigen Brüder Österreich existiert die vollständig papierlose, multimediale digitale Patientendokumentation. Krankengeschichten liegen inkl. Fieberkurve, Pflegedokumentation, Medikationsdaten, Bildern und Befundergebnisse von medizinischen Geräten, von Patienten mitgebrachte Befunde u.v.a. in einer einzigen interdisziplinären Oberfläche für Medizin, Pflege und therapeutische Dienste vor. Mit diesem interdisziplinären und in der Gesamtheit wohl einzigartigen Projekt setzen die Barmherzigen Brüder einen Meilenstein für die optimale Patientenversorgung im deutschsprachigen Raum.

Im Gegensatz zu ELGA dienen die Daten nicht dem Informationsaustausch mit anderen Gesundheitsdiensteanbietern, sondern sind das multimedial digital aufbereitete Ergebnis aller zur Verfügung stehenden Patientendaten zur bestmöglichen Versorgung innerhalb eines Krankenhauses oder einer Pflegeeinrichtung.

„Als einer der größten privaten und von einem Orden geführten Gesundheitsdiensteanbieter Österreichs ist es uns ein Anliegen, medizinische und pflegerische Versorgung sowie innovative Medizintechnik auf höchstem Niveau anzubieten“, sagt Direktor Adolf Inzinger, Gesamtleiter der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder. „Die österreichweite Umsetzung der multimedialen digitalen Patientenakte in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ermöglicht einen enormen Fortschritt für die Patientensicherheit sowie für Qualität und zeitnahe Entscheidungsfindung bei der Behandlung und Pflege.“

Es laufen nicht nur die Dokumentationsprozesse in den Ambulanzen und im stationären Bereich digital. Ebenso sind alle medizinischen Geräte an die IT angebunden. Auch der gesamte Versorgungsprozess und die medizinische Dokumentation (inklusive Medikationsprozess von der Anordnung bis zur Ausgabe etc.) laufen digitalisiert ab. Die digitale Dokumentation ist rund um die Uhr durch die Softwarelösungen der ordenseigenen Firma Care Solutions von jedem Ort innerhalb der Einrichtung je nach Berechtigung möglich und aufrufbar.

Die Softwareprogramme der ordenseigenen Firma Care Solutions werden neben den Einrichtungen der Barmherzigen Brüder auch in weiteren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen österreichweit eingesetzt.

Hohe Sicherheit der Patientendaten 

Der Datenschutz und die Datensicherheit sind bei der digitalen Patientenakte ein wichtiges Thema. „Die Daten sind bei unserem System sehr gut geschützt“, versichert Michael Wiltschnigg, Leiter IT-Applications der Barmherzigen Brüder Österreich und Ge­schäftsführer der Care Solutions GmbH. „Die Systemzugänge sind mittels biometrischer Authentifizierung, also einem ‚digitalen Fingerprint‘, gesichert. So haben nur befugte Ärzte und Pflegepersonen Zugriff auf die sensiblen Informationen.“ Zudem kann durch die Authentifizierung jederzeit nachvollzogen werden, wer Daten gelesen oder bearbeitet hat. Die Daten werden in ordenseigenen Rechenzentren gesichert. Auch im Falle einer Störung ist das System technisch so abgesichert, dass es rund um die Uhr verfügbar ist und die gesamte Akte in lesbarer Form für Pflege und Medizin zur Verfügung steht.

Daten auf einen Blick: Vorteile für alle Beteiligten

Insbesondere die Patienten der Krankenhäuser und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Barmherzigen Brüder profitieren von der Umstellung auf die digitale Akte. Durch die höhere Dokumentations- und Informationsqualität können die benötigten Behandlungen und Pflegemaßnahmen schneller erfasst und umgesetzt werden. „Der Arzt hat einen diagnostischen und therapeutischen Gesamtüberblick und kann seine Entscheidungen auf Basis vollständiger und aktuellster Informationen treffen“, erläutert Univ.-Prof. Ing. Dr. Gerhard Stark, Ärztlicher Direktor der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder. „Das Vorliegen der kompletten Informationen ermöglicht es zudem, eine rasche und kompetente Auskunft zur Behandlung zu geben.“ Mehrfachuntersuchungen können vermieden, Fehldiagnosen und Medikamentenunverträglichkeiten minimiert werden.

„Zusätzlich erhalten wir aus der elektronischen Dokumentation Erkenntnisse, die anonymisiert als Grundlagen für pflegewissenschaftliche Studien und für die Entwicklung verwendet werden können“, sagt Dir. Lydia Viktoria Gromer BA, Leitung Zentrales Pflegemanage­ment der Barmherzigen Brüder Österreich. „Wichtig bei der digitalen Dokumentation ist die Schulung und Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz in der Praxis.“

Für Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten bedeutet die digitale Akte eine Vereinfachung der Arbeitsprozesse. Spezielle Wägen mit 22-Zoll-Monitoren und Notebooks sind jetzt unverzichtbare Begleiter. „In unseren Einrichtungen sind die Produkte von Care Solutions unverzichtbare Instrumente beim Visitenmanagement, im Behandlungs- und Pflegesteuerungs- oder Verwaltungsbereich geworden", so Michael Wiltschnigg. „Alle Daten können auf einen Blick erfasst werden. Das oft zitierte ‚digitale Krankenhaus der Zukunft' ist bei uns damit heute schon Realität!" Die Dokumentation ist auf allen Arbeitsplätzen abrufbar, eindeutig nachvollziehbar und leserlich – das Suchen von Befunden oder radiologischen Bildern ist mittels Mausklick in Sekundenschnelle erledigt. Durch die digitale Patientenakte kann der gesamte Prozess des Versorgungsablaufs abgebildet werden. Komplexe Abklärungs- und Behandlungswege innerhalb eines Krankenhauses oder einer Einrichtung können so strukturiert und transparent dargestellt, Missverständnisse und Fehler in der Kommunikation verhindert werden.

Qualitätssteigerungen für zahlreiche Prozesse

Die digitale Dokumentation hat auch im Hintergrund zu zahlreichen Qualitätsverbesserungen beigetragen: Die Daten liegen in strukturierter Form vor. Das erleichtert zahlreiche Auswertungen, die automatisierte Arztbrieferstellung, die Einmeldung von Medikamenten in ELGA etc. Die Umschlüsselung der Medikation (Umstellung von Medikamenten, die Patienten zuhause einnehmen, auf wirksubstanzgleiche Medikamente des Krankenhauses und nach der Entlassung vice versa), das Arzneimittelbewilligungsservice und die Einbindung von ID-Pharma und Diagnosia für Allergiechecks zur Überprüfung von Wechselwirkungen oder für notwendige Dosisanpassungen laufen nun im Hintergrund ebenfalls automatisiert ab.

Weitere Potenziale

lm Rahmen der österreichweiten Ausrollung der digitalen Akte bei den Barmherzigen Brüdern wurden weitere Projekte initiiert und großteils bereits umgesetzt. Neben mobiler Sprachaufzeichnung für das Diktieren von Befunden am Smartphone und bereits vereinzelter Spracherkennung sind dies Apps für die Wunddokumentation, Fieberkurve und Pflegedokumentation die auf jedem beliebigen Device zur Verfügung gestellt werden können, um den Behandlungsprozess noch effizienter zu unterstützen.

Software aus der Praxis für die Praxis

Bei der Einführung der elektronischen Patientenakte und noch zahlreicher weiterer „begleitender" Projekte haben die Barmherzigen Brüder der ordenseigenen SoftwarefirmaCare Solutions vertraut. Deren Portfolio besteht u. a. aus Dokumentationsprogrammen für Medizin, Pflege, Wundmanagement oder den Bereich Intensivstation und Anästhesie. „Die hohe Akzeptanz der digitalen Dokumentation beruht vor allem auf der Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Softwareprodukte“, erläutert Care Solutions Geschäftsführer Michael Wiltschnigg. Auch engagierten Ärzte und Pflegekräfte externer Kunden liefern Input für die Entwicklungen. „So bietet Care Solutions eine hoch konfigurierbare und sehr benutzerfreundliche Software aus der Praxis für die Praxis.“

Digitalisierung im Zeichen von Tradition, Innovation und Fortschritt

Die Dokumentation von Krankengeschichten hat bei den Barmherzigen Brüdern Tradition. Der Ordensgründer, der hl. Johannes von Gott, ließ bereits im 16. Jahrhundert als erster schriftliche Aufzeichnungen erstellen, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzielen. Getreu dem Ordensgrundsatz „Gutes tun und es gut tun“ entspricht es der Tradition des Ordens, neue Entwicklungen im Gesundheitsbereich voranzutreiben. Dir. Adolf Inzinger unterstreicht: „Die Barmherzigen Brüder sind seit jeher Vorreiter bei Innovationen in Medizin und Pflege – mit der Umsetzung der digitalen Patientendokumentation in unseren Krankenhäusern und Einrichtungen konnten wir hier einen weiteren Meilenstein setzen.“

Foto: KH Barmherzige Brüder
Bio Austria

Tag der Bio-Landwirtschaft

Am 28. September begehen die Biobäuerinnen und Biobauern Österreichs heuer erstmals den "Tag der Bio-Landwirtschaft". Mittels Verteilaktionen, besonderen Angeboten und Verkostungen in ausgewählten Wiener Filialen des Biofachhandels denn’s werden die Wienerinnen und Wiener über die zahlreichen Vorzüge der Bio-Landwirtschaft informiert. Eine abendliche Diskussionsveranstaltung im Imperial Riding School Renaissance Hotel Vienna rundet diesen Tag im Zeichen der biologischen Wirtschaftsweise ab. Der Tag der Bio-Landwirtschaft 2017 steht unter der Patronanz der Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima und wird in Kooperation mit denn’s durchgeführt.

Gründe, einen solchen Tag ins Leben zu rufen, gibt es reichlich, schließlich ist Österreich das EU-Land mit dem höchsten Bio-Anteil in der Europäischen Union: 22 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden hierzulande bereits biologisch bewirtschaftet und knapp jeder fünfte Bauernhof ist ein Bio-Betrieb. "Wir Biobäuerinnen und Biobauern freuen uns über jeden zusätzlichen Hektar biologisch bewirtschafteter Fläche und über jeden Griff der Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Bio-Produkt aus Österreich, denn das ist auch gut für die Umwelt und das Klima", betont BIO AUSTRIA Obfrau Gertraud Grabmann.

Reine Luft, sauberes Wasser, fruchtbare Böden

"Mit dem Tag der Bio-Landwirtschaft wollen wir dazu beitragen, das Bewusstsein in der Gesellschaft für die vielfältigen Leistungen der biologischen Landwirtschaft weiter zu stärken", betont Grabmann. Die Botschaft ist klar: Bio-Produkte sind weit mehr als hochqualitative Lebensmittel. Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen erbringt die Bio-Landwirtschaft zahlreiche Leistungen, die für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung sind. So sorgt die biologische Landbewirtschaftung für reine Luft, sauberes Wasser, nachhaltig fruchtbare Böden und erfüllt darüber hinaus die höchsten Tierwohl- und Qualitätsstandards, erklärt Grabmann.

Bio - einfach sichere Lebensmittel

Hinter Bio steht des Weiteren ein umfangreiches Qualitätssicherungssystem: Der Warenfluss wird von der bäuerlichen Urproduktion über die gewerbliche Verarbeitung bis hin zum Handel genau kontrolliert. Betriebe werden mindestens einmal im Jahr von unabhängigen, staatlich autorisierten Kontrollstellen überprüft und bekommen erst nach gewissenhafter Begutachtung ein Bio-Zertifikat mit einem Jahr Gültigkeit. "Kein anderes Lebensmittel wird derart streng vom Feld bzw. Stall bis zum Teller kontrolliert. Bei Bio kann man sich daher einfach sicher sein", betont die BIO AUSTRIA-Obfrau. 

Bio, regional und saisonal als Königsdisziplin  

Die regionale Herkunft der Bio-Lebensmittel ist für viele Konsumentinnen und Konsumenten ein wesentliches Kaufkriterium. Darüber hinaus spielt der Gesundheitsaspekt eine wichtige Rolle beim Griff zu Bio, hier besonders der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und leicht lösliche mineralische Düngemittel im Anbau. Großen Wert legen die Österreichinnen und Österreicher auch auf die absolute Gentechnik-Freiheit von Bio-Lebensmitteln, nennt Grabmann wichtige Argumente für Bio-Produkte aus Konsument/innen-Sicht. "Wer außerdem auch saisonal einkauft, also in der jeweiligen Jahreszeit in Österreich produzierte Lebensmittel wählt, hat die Königsdisziplin der Lebensmittel für sich entdeckt“, so Grabmann abschließend.

Foto: Bio Austria/Sonja Fuchs
Ausflugstipp

11. Wiener Weinwandertag

Über den Dächern Wiens, direkt an der Höhenstraße gelegen, findet man das erst heuer wiedereröffnete Café & Schloss Cobenzl. Mit einem unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und dem bunten Herbsttreiben der Natur, lädt das Schloss am Berg zu den Wiener Weinwandertagen am 30. September und 1. Oktober.

Seien es Wiener Lieder, Schlager, oder ein buntes DJ-Programm – im malerischen Schlosspark, in prachtvoller Kulisse des Schlosses, ist für alle jungen- und junggebliebenen Weinwanderer etwas dabei.

“Auf die Weinwandertage freuen sich jedes Jahr viele WienerInnen, aber auch Besucher der Stadt. Mit unserem bunten Kulinarik, Kunst- und Kulturprogramm verbinden wir Moderne und Tradition, wollen Menschen zusammenführen die das Leben genießen. Egal ob Jung oder Alt, Stammgäste oder Besucher”, so Georg Demmer, der das Café & Schloss Cobenzl mit der Arbeitsgruppe Luftschloss betreibt.

Das Rahmenprogramm im Detail
Das Team rund um Betreiber und Kreativkopf Georg Demmer freut sich das bunte Live- und DJ-Programm, in dem mit Liebe neu gestalteten Schlossareal am Berg, präsentieren zu dürfen: Unter anderem unterhalten Felix Kramer oder Zur Wachauerin die herbst- und weinliebende Meute mit Live-Performances. DJ Support tagsüber und eine Afterparty mit Überrschungs-DJ zur späteren Stunde ist Teil ebenso Teil des Programms.
 
Für Speis und Trank ist natürlich gesorgt. Wein wird es vom ansässigen Weingut Wien Cobenzl geben. Köstliches Raclette von Jumi Käse. Reichlich belegt Brote von Trzesniewski und Schnaps von gruener.li.
 
Auch die Kunst kommt nicht zu kurz und rundet das Programm ab: In der Luftschloss Galerie gibt es eine Kunstausstellung zu besichtigen, kuratiert vom Kunstverein Rundum. Zu sehen sind Werke von Götz Bury, Mimi, Dorothée Berghaus, Neda Nikolic, Alex & David Grüner und Sophie Bayerlein.
Foto: Reinhard Gessl
     
ÖBB Rail Tours

BahnCity-Hits Winter 2017/18

„Wer meint, dass der Winter keine günstige Reisezeit sei, hat noch niemals Venedig im morbiden Nebelzauber genossen, wenn der Markusplatz fast menschenleer ist. Und auch nicht den stimmungsvollen Nürnberger Christkindlesmarkt oder Prag ohne Gedränge auf der Karlsbrücke. In der ruhigen Jahreszeit lassen sich Städte wesentlich entspannter und oft auch günstiger erleben“, bricht Eva Buzzi, Geschäftsführerin von ÖBB Rail Tours, eine Lanze für Städtetrips in der kalten Jahreszeit.

 

Die neuen BahnCity-Hits - Winterreisen vom Feinsten

Als Beleg dafür legt ÖBB Rail Tours, der Spezialist für Kurzreisen mit der Bahn, seinen neuen BahnCity-Hit Winter-Katalog vor. Auf 128 Seiten finden sich die faszinierendsten Reiseziele für die kalte Jahreszeit zu günstigen Paketpreisen. Der großzügig gestaltete Katalog liefert alle Infos zu den Reisen und zusätzlich kurzweiligen Lesestoff. Mit faszinierenden Bildern, Anekdoten zur Geschichte, Kochrezepten sowie vielen Insidertipps zu Lokalen, Einkaufsmöglichkeiten, Besichtigungstouren etc.

Die Reisen führen in die schönsten Städte Österreichs und der umliegenden Nachbarländer. Im Mittelpunkt stehen natürlich Winterthemen wie Weihnachtsmärkte, Silvester, Fasching etc. Neben den im Katalog angebotenen, exquisiten Unterkünften findet sich auf railtours.oebb.at ein erweitertes Hotelangebot zu tagesaktuellen Preisen.

 

Adventmärkte, Silvester, Fasching

Zahlreich vertreten sind die romantischen Weihnachtsmärkte im In- und Ausland wie zum Beispiel in Linz, der Winterzauber in Wien, das Salzburger Adventsingen, Budapest, Prag oder der berühmte Christkindlesmarkt in Nürnberg. 
Zum Jahreswechsel werden Bahn-Packages zu ausgelassenen Silvesterfeiern angeboten - vom Silvesterpfad in Wien über den Silvesterstadl in Graz für Volksmusikfreunde bis hin zur exklusiven Silvestergala im Luxuszug Majestic Imperator.
Im Fasching geht’s zu den Hotspots des närrischen Treibens: nach Villach, Köln oder zum Karneval in Venedig.

 

Im Nightjet ausgeschlafen ans Ziel

Ein besonderes Highlight sind Fahrten im Nightjet: Man reist in der Nacht, erspart sich eine Hotelübernachtung, kommt ausgeschlafen ans Ziel und kann den Kurzurlaub von der ersten Sekunde an genießen. Die tollen Nightjet-Angebote gibt es für Rom, Mailand, Hamburg und Zürich. 
Ein besonderes Winter-Special ist die Nightjet-/Railjet-Reise „Eine Nacht in Venedig“. Gleich nach der Ankunft mit dem Nightjet und dem ersten Espresso kann man mit dem Vaporetto den Zauber der Lagunenstadt erkunden. Das 48-Stunden Ticket, die Bahnfahrt mit dem Nightjet und Rückfahrt mit dem Railjet sowie eine Übernachtung mit Frühstück im 3-Stern-Hotel sind im Paketpreis ab nur € 165,- enthalten! 

 

Osterreisen, Musicals und Eisenbahnträume

Unter dem Motto „Schauen wo der Hase läuft“ stehen die regionalen, österlichen Bräuche im Mittelpunkt. Ostermärkte in Wien, Salzburg, Linz, Graz und Innsbruck laden zu einem Osterausflug mit der Bahn ein.

Seit 16. September kommen Musicalfans beim Rainhard Fendrich-Musical „I am from Austria“ im Raimund Theater in Wien auf ihre Rechnung. Aber auch die beliebten Vampire kehren mit einer Neuauflage von Roman Polanski ab 30. September ins Ronacher zurück.

Abgerundet wird das Winter-Programm durch ein besonderes Schmankerl für Eisenbahnfreunde – dem „Weißen Rausch“: Im Panoramawagen des Glacier- & Bernina-Express gibt’s traumhafte Winterreisen durch die verschneiten Alpen zu genießen.

Der Katalog gilt von 1. November 2017 bis 3. April 2018 (also inklusive Osterfeiertage).

Katalog „BahnCity-Hits Winter 2017/18“, Information und Buchung unter Tel. (0)1 89930 oder auf railtours.oebb.at

40 Krimiautoren lesen

13. Kriminacht im Wiener Kaffeehaus

Nicht nur abergläubische Menschen freuen sich auf eine Nacht des Schreckens und Schauderns, wenn die Kriminacht zum bereits 13. Mal Einzug in die Wiener Kaffeehäuser und einige außergewöhnliche Leseorte wie die Aufbahrungshalle Wien, die Universität Wien oder den 48er Tandler holt. Neben den Größen der heimischen Kriminalliteratur holt die Kriminacht mit Simon Beckett und Jan Costin Wagner auch zwei Superstars der europäischen Kriminalliteratur nach Österreich. Der britische Autor Beckett war bereits 2011 bei der Kriminacht in Wien dabei und wird diesmal im MuTh Konzertsaal auftreten. Mit „Totenfang“ hat er den lange erwarteten fünften Fall seines liebenswerten forensischen Anthropologen David Hunter im Gepäck. Wagner wird in der Lounge im Hotel Bristol lesen und bringt seine in Finnland spielenden Krimis rund um den sympathischen Ermittler Kimmo Joentaa mit.

Leistungsschau der heimischen Kriminalliteratur

Fans der österreichischen Kriminalliteratur dürfen sich wieder auf eine Leistungsschau fast aller namhaften Autoren freuen, die Wien für einen Abend zum überdimensionalen Schauplatz geklärter und ungeklärter Tode und Morde machen. Bei der größten Krimiveranstaltung des Landes lesen unter anderem Eva RossmannClaudia RossbacherKurt PalmAndreas PittlerChristian Mähr,Ursula Poznanski oder Beate Maxian.

Eva Rossmann stellt im neuen „Café Rien“ (vormals Café Griensteidl) ihren brandneuen Thriller „Die Patrioten“ vor, der sich aktuellen Themen wie Nationalismus, Hass und Terror widmet. Eine Entdeckung aus Österreich ist Anna-Elisabeth Mayer, die mit ihren ersten beiden Romanen bereits einige Preise abräumen konnte. Ihr Roman „Am Himmel“ spielt im alten Wien und startet gleich mit einem Mord in gehobener Gesellschaft: Der zwielichtige Millionär Johann von Sothen wird 1823 von einem seiner Bediensteten erschossen. Passend zur Handlung liest die gebürtige Salzburgerin im Café Frauenhuber, dem ältesten Kaffeehaus der Stadt.

„Das Krimigenre lässt noch immer viele Überraschungen zu. Es ist faszinierend, wie vielfältig sich heute Kriminalromane präsentieren“, sagt Programmgestalter Helmut Schneider aus dem echo medienhaus.

Die heimische Szene wird zudem auch von unter anderem Erwin RiessEdith KneiflPeter Wehle,Hans-Peter VertacnikConstanze DennigTheresa Prammer oder Manfred Rebhandl vertreten.

Außergewöhnliche Leseorte für furchterregende Krimis

Abseits der klassischen Wiener Kaffeehäuser, die schon seit jeher Treffpunkt für Literaten und Schauplatz für Kulturveranstaltungen und Lesungen sind, wartet die Kriminacht heuer wieder mit einigen außergewöhnlichen Tatorten auf: In der Aufbahrungshalle Simmering der Bestattung Wien ist der Tod zum Greifen nahe. Am kalten Herbstabend wird Roman Klementovic in direkter Nachbarschaft des Friedhofs seine Mordfälle präsentieren. Beim 48er Tandler wartet Erwin Riess inmitten des Altwarenmarkts, der gemeinnützige Projekte unterstützt, mit ungeklärten Morden und kaltblütigen Killern auf. Sylvia Grünberger gastiert an der Universität Wien in der Fachbibliothek für Geschichte.

Kurzkrimi-Wettbewerb auf der summerstage

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr haben sich das vormagazin und das Wiener Bezirksblatt mit einem Kurzkrimi-Wettbewerb heuer zum zweiten Mal auf die Suche nach talentierten Nachwuchsautoren gemacht, die von einer prominent besetzten Expertenjury beurteilt wurden. Die fünf Besten werden ihre Kurzkrimis auf der summerstage am Donaukanal vorstellen und erstmals vor großem Publikum aus ihren Werken lesen. Dieses stimmt dann über den Sieger des Bewerbs ab, dessen Texte anschließend veröffentlicht werden.

Dem Thema des Krimischreibens nähert sich – ebenso witzig wie kenntnisreich – Susanne Wiegelein ihrer Lesung „Wie man Krimis schreibt“ bei Kolarik im Prater an. Bestseller-Autor Kurt Palm („Bad Fucking“) unterbricht den Schaffensprozess für sein nächstes Werk kurz und gibt dem Publikum Einblicke in seinen noch im Entstehen begriffenen, neuen Kriminalroman.

Zum fünften Todestag des legendären Wiener Schriftstellers und Krimiautors Ernst Hinterberger(„Ein echter Wiener geht nicht unter“, „Kaisermühlenblues“) wird der Schauspieler und Intendant der Schlosspiele Kobersdorf, Wolfgang Böck, im Café Landtmann Szenen aus „Trautmann“ lesen. Böck hatte diese Rolle in zehn „Trautmann“-Folgen im ORF-Fernsehen gespielt.

Köstliche Morde bei freiem Eintritt und Wiener Melange

Sämtliche Lesungen bei der 13. Kriminacht im Wiener Kaffeehaus finden bei freiem Eintritt statt. Eine Übersicht über das Programm sowie die Leseorte finden sich online auf http://www.kriminacht.at sowie laufende Neuigkeiten auf Facebook auf https://www.facebook.com/Kriminacht.at. Bei einzelnen Locations sind Vorreservierungen oder Zählkarten erbeten.

Foto: echo medienhaus/Katharina Schiffl

Flüssiges Gold

Honig direkt aus der Wiener Münzprägestätte

Ab sofort bietet die Münze Österreich neben Münzen aus Gold und anderen Edelmetallen dank Imkermeister Gernot Gangl auch „Flüssiges Gold“ an. Den ersten Honig direkt aus dem begrünten Hof der Münzprägestätte am Wiener Heumarkt. Dieses Projekt wurde im Rahmen der CSR-Aktivitäten der Münze Österreich geschaffen und ist ein Beitrag zum Schutz und Erhalt der Bienen in Wien.

Die Münze Österreich und Gold – das passt zusammen wie Honig und Brot. Und nun wird eben diese Delikatesse zum kulinarischen Sinnbild der Münze Österreich AG.

„Flüssiges Gold“ ist ein handgehobener, nachhaltig hergestellter Bio-Honig, der von fleißigen Bienenvölkern im bunt begrünten Hof der Wiener Münzprägestätte in Zusammenarbeit mit Imkermeister Gernot Gangl produziert wird. Gangl, der als Stadtimker die „Honigschmiede“ im 22. Bezirk betreibt, war vor seiner Imker-Karriere als Maschinenschlosser ein langjähriger Mitarbeiter der Münze Österreich AG und verbindet mit diesem Projekt zwei ungewöhnliche Welten. 

Im April diesen Jahres hat er vier Bienenvölker mit über 100.000 Bienen im Hof der Münze Österreich angesiedelt, wo nun das emsige Summen der kleinsten Mitarbeiter der Münze Österreich zu vernehmen ist. Die Bienen profitieren von diesem zentralen Standort, können sie sich doch mit ihrem Aktionsradius von drei Kilometern am Blütenangebot von Stadtpark, Prater und Co. bereichern. Auch die begrünten Balkone und Terrassen der Anwohner sind ein beliebter Erntebereich der sanftmütigen Bienen, deren Bestäubungsarbeit wirklich Gold wert ist.

Die ersten Ergebnisse dieser vielfältigen Zusammenarbeit sind nun als „Flüssiges Gold“ im Münze Shop am Heumarkt zum Preis von € 3,00  erhältlich. 1.6 Unzen – das heißt 50 Gramm – fürs morgendliche Frühstücksbrot mit Goldglanz.

CSR aus der Münze Österreich

Mit dem Projekt „Flüssiges Gold“ zeigt die Münze Österreich in einem neuen Bereich unternehmerische Verantwortung. Das fortschrittliche CSR-Engagement des Unternehmens betrifft vor allem den Umweltschutz. Innovative Ansätze zur Abfallvermeidung, Wasser- und Energieeinsparung machen die edelmetallverarbeitende Industrieanlage effizienter und grüner. Deswegen wurde in den letzten Jahren bereits die Anlage zur Abwasseraufbereitung ausgetauscht, sodass hier anstatt chemischer Methoden ein Vakuumverdampfer eingesetzt wird. Dank dieser Technik können 97% des Wassers, das für die Münzproduktion genutzt wird, wiederverwendet werden und es bleibt nur eine geringe Menge Rest-Schlamm zurück. Auch die zentrale Kälteanlage wurde erneuert und überzeugt mit Energieeinsparungen von 30% und geringerer Geräuschentwicklung. Investitionen in das hochmoderne Druckluftnetz konnten die Energiebelastung zudem weiter senken. Das begrünte Dach der Produktionsstätte, auf dem sich nun auch die Bienenkolonie befindet, verbessert die Wärmeisolierung und reduziert die Heizkosten im Winter sowie den Kühlbedarf im Sommer.

Foto: Münze Österreich
Konsument

Umwelt- und Konsumbewusstsein gestiegen

Der heute, 27. Juli 2017, veröffentlichte Mikrozensus Umwelt 2015 der Statistik Austria zeigt, dass der Großteil der Österreicherinnen und Österreicher beim Einkauf auf Umweltverträglichkeit achtet. Immer mehr Menschen setzen bewusst auf regionale Lebensmittel oder energieeffiziente Gebrauchsgüter. „Der neue Mikrozensus bestätigt, dass unsere bewusstseinsbildenden Maßnahmen greifen. Das ist ein wichtiger Erfolg, nur gemeinsam können wir unsere Klimaziele erreichen. Immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig das Thema ist und übernehmen selbst Verantwortung“, erklärt Umweltminister Andrä Rupprechter. 

Die Lebensqualität in Österreich ist weiterhin sehr hoch, wie der Mikrozensus bestätigt: Die Bereiche Trinkwasserqualität, Wasserqualität der Seen und Flüsse, Verfügbarkeit hochwertiger Lebensmittel und Grünraum werden weiterhin zu deutlich über 90 Prozent als gut beurteilt. Die Lärmsituation hat sich gegenüber 2011 verbessert und wird nun von 73 Prozent  mit gut beurteilt (2011: 71 Prozent). Als vordringlichstes Umweltproblem werden der Treibhauseffekt und die Klimaveränderung wahrgenommen. 

Zwtl.: Verantwortungsbewusster Konsum

83 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben in den letzten 12 Monaten Bio-Obst oder Bio-Gemüse gekauft. Die Kriterien „Saisonal“ und „Regional“ sind bei der Kaufentscheidung für umweltfreundliche bzw. Bio-Produkte besonders wichtig. 93,2 Prozent geben an, beim Kauf in den letzten drei Jahren energieeffiziente, langlebige oder reparaturfreundliche Kühl- und Gefriergeräte erworben zu haben. Beim Kauf von Gebrauchsgütern sind Umwelt-/Energieeffizienzkennzeichen für rund 85 Prozent ausschlaggebend. 

Der positive Trend zu mehr Umweltbewusstsein ist in vielen weiteren Bereichen erkennbar: Für mehr als die Hälfte der Befragten sind auch bei Urlaubsreisen regionale Produkte und hohe Umweltqualität die wichtigsten Beurteilungskriterien. Die Bereitschaft zur Mülltrennung bleibt auf hohem Niveau, bei Altglas (ca. 98 Prozent) und Biomüll (ca. 85 Prozent) konnte sie weiter gesteigert werden. Auch klimafreundliche Mobilität gewinnt an Bedeutung: Fast 70 Prozent der Befragten finden Öffentliche Verkehrsmittel attraktiv. 

 

Foto: Shutterstock/estherpoon

 

Umwelt

121.800 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle jährlich

Vermeidbare Lebensmittelabfälle fallen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an: von der Landwirtschaft, Produktion, Handel, Gastronomie bis hin zu den Haushalten. In Österreich sind das laut derzeitigem Wissenstand jährlich 577.000 Tonnen. Davon entfallen 121.800 Tonnen auf die österreichische Lebensmittelproduktion. 

Im Rahmen der Studie "Abfallvermeidung in der österreichischen Lebensmittelproduktion" erhob das Österreichische Ökologie-Institut in Kooperation mit FH Wiener Neustadt GmbH Campus Wieselburg, Lebensmittel-Cluster Oberösterreich, Lebensmittel Cluster Niederösterreich und pulswerk GmbH, finanziert von der Abfallvermeidungsförderung der Sammel- und Verwertungssysteme, mit Unterstützung von Reclay UFH erstmals die Zahlen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen in der Lebensmittelproduktion. 

Die österreichische Lebensmittelgroßproduktion besteht aus 250 Unternehmen mit jeweils mehr als 50 MitarbeiterInnen und/oder über 250 Mio. Euro Umsatz und umfasst folgende Branchen: Backwaren, Bier, Feinkost und Gewürze, Fette und Öle, Fleisch, Gemüse- und Obstveredelung, Getränke, Molkerei, Tiefkühlkost, Zucker und Süßwaren. 

Pro Branche wurde neben der allgemeinen Datenerhebung mindestens eine Abfallsortieranalyse durchgeführt. Im Fokus der Erhebung standen dabei vermeidbare Lebensmittelabfälle wie fertig verpackte Produkte, überlagerte Lebensmittel, kostenlose Retour- und freie Kommissionsware sowie verzehrfähige Rohprodukte, die aus verschiedenen Gründen entsorgt werden müssen. 

Ursachen für das Entstehen von vermeidbaren Lebensmittelabfällen sind Herstellungsprozesse, Retourwaren, Fehl- und Überproduktionen, Qualitätssicherung wie Rückstellmuster und Laborproben, Transport- und Lagerungsschäden. 

Der größte Teil der 121.800 Tonnen vermeidbaren Lebensmittelabfälle in der Lebensmittelproduktion entsteht in der Branche Backwaren (51.700 Tonnen). 35.600 Tonnen davon sind Brot und Gebäck, die der Lebensmitteleinzelhandel im Zuge von freien Retourwaren an die Produzenten zurückschickt. 

Zahlreiche österreichische Produktionsbetriebe setzen seit Jahren erfolgreich Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung: Re-Work und Weiterverarbeitung von Nebenprodukten, Investition in effiziente Technologie, Kontrolle der Lagerstände, Zielvorgaben und Monitoring von Retourwaren, Schulungen der MitarbeiterInnen, Weitergabe von nicht marktfähigen Lebensmitteln an das Personal, Verarbeitung in der Betriebskantine oder Spenden an soziale Einrichtungen.

Trotz aller bereits umgesetzten Maßnahmen empfiehlt das Österreichische Ökologie-Institut rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Weitergabe von Lebensmitteln erleichtern. Produkte, die nicht marktfähig aber genusstauglich sind, sollen vermehrt sozialen Einrichtungen gespendet werden, auch wenn es sich um Markenprodukte oder Eigenmarken der Handelsketten handelt. 

Studienautor Christian Pladerer vom Österreichischen Ökologie-Institut: „Jedes Kilogramm Lebensmittel, das nicht als Abfall entsorgt werden muss, zählt! Vermeidung von Lebensmittelabfällen ist nicht nur aus ökologischen Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes wichtig sondern auch eine ethische Frage.“

 

Foto: Shutterstock/KaliAntye

 

Kommentare

kritischer Konsument

Ich gestehe Ihnen zu, daß Sie als ausländischer Hilfsarbeiter nicht gut Deutsch können, aber durchlesen kann man ein Posting schon vor dem "Speichern".

Schon auf dem Großmarkt wird ein Drittel der Ware weggeworfen. Wenn ein Apfel ein Punkterl hat, kommt die ganze Kiste weg. .Auch beim Hersteller wird viel Eßbares vernichtet! Vieles, das zu klein oder zu groß oder nicht ganz gerade gewachsen ist, kommt gar nicht auf den Markt ("Wunderlinge"). Der Kunde wirft nur das weg, was er zuviel gekauft hat (wobei er auch da wieder mit diversen Aktionen verführt wird). Ich habe schon 2 Monate abgelaufener Joghurt und Topfen gegessen - waren total in Ordnung.

der-wiener

ich stimme zu habe selber 1 tonne in der woche weggeschmissen es war nocht gut abe der kunde verlangt tägl frisch 

 

österreich wann wird du aufwachen

 

Produkttest

Joghurt nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums unbedenklich

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat seit Jänner 2017 acht Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten haben, regelmäßig überprüfen lassen. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Das getestete Joghurt ist nach 26 Wochen weiterhin unbedenklich verzehrbar. Sechs der anderen sieben Lebensmittel, darunter Tofu, Eier und Wurst, haben auch deutlich länger gehalten, als es das MHD vermuten lässt.

„Unser Test zeigt ganz klar: Bevor man Lebensmittel wegschmeißt, ist es ratsam sich auf seine Sinne zu verlassen. Das Naturjoghurt in unserem Test hat das MHD bereits um sechs Monate überschritten und es kann noch immer bedenkenlos gegessen werden“, sagt Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster. „Das Testergebnis ist natürlich keine Empfehlung Joghurt so alt werden zu lassen. Besser ist es, Lebensmittel nicht im Übermaß zu kaufen und daheim darauf zu achten, dass zuerst eingekaufte Produkte auch als erstes gegessen werden.“ Greenpeace rät zudem, nicht mit leerem Magen einzukaufen und auf leicht verderbliche Multipack-Angebote zu verzichten.

Bei dem Greenpeace-Test hat nicht nur das Naturjoghurt gut abgeschnitten: Auch Räuchertofu und Soja-Joghurt haben beide jeweils über 18 Wochen, die Eier immerhin über 10 Wochen länger gehalten. Der verpackte Kuchen sowie die Salami waren mehr als acht Wochen nach dem Ablauf des MHD noch verzehrbar und der verpackte Schnittkäse hielt über sechs Wochen. Nur der Sesam-Dip war nach zwei Wochen bereits verdorben. Hier war offenbar ein realistisches MHD vom Hersteller angegeben.

In den österreichischen Haushalten landen jährlich 206.000 Tonnen Lebensmittel im Müll – und das obwohl diese noch genießbar sind. Schuld daran ist oft auch das MHD, das viele mit einem Ablaufdatum verwechseln. Ein echtes Ablaufdatum gibt es nur für ganz wenige, besonders leicht verderbliche Waren wie Frischfisch oder Faschiertes. Statt dem MHD steht hier auf den Lebensmittel „Zu verbrauchen bis…“. „Dieses Verbrauchsdatum ist im Gegensatz zum Mindesthaltbarkeitsdatum absolut ernst zu nehmen“, so Schuster. Aufklärungsarbeit bei den KonsumentInnen ist zwar wichtig, jedoch sieht Greenpeace die Lebensmittelhersteller als auch die Politik in der Verantwortung. Diese müssen sich für realitätsnahe MHD einsetzen, um den Wegwerf-Wahnsinn zu stoppen.

 

Foto: Shutterstock/Karpenkov Denis

Sei kein Schweindl!

Gemeinsam für ein sauberes Wien

Im Gegensatz zu Schweinen, die als sehr reinliche Tiere gelten, gibt es unter Menschen immer wieder „Schweindln“, die sich nicht an die Sauberkeitsspielregeln halten. Diesen ist die heurige Sauberkeitsoffensive der MA 48 gewidmet, die regelmäßig mit Augenzwinkern die Einhaltung der Spielregeln einmahnt.

„Wien zeigt sich auch in Sachen Sauberkeit von seiner schönsten Seite. Dies ist international bekannt und das soll auch so bleiben. Daher erinnern wir nach den langen Wintermonaten wie jedes Frühjahr auch heuer wieder mit witzigen und leicht provokanten Sprüchen an die Sauberkeitsspielregeln und daran, dass die WasteWatcher Verfehlungen strafen“, so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Im Zentrum der diesjährigen Sauberkeitskampagne stehen Hundekot, Tschick und Verschmutzungen jeder Art. „Wir ahnden Sauberkeitsverfehlungen seit neun Jahren. Erfreulicherweise hält sich der Großteil der Wienerinnen und Wiener längst an die Spielregeln“, bedankt sich Sima. Jene wenigen „schwarzen Schafe“, die das nicht tun, müssen mit Strafen rechnen.

Organstrafen nun ab 50 Euro

Zusätzlich wird mit der Offensive auch auf die Erhöhung der Organstrafen hingewiesen: Mit 3. März 2017 wurde die Novelle des Wiener Reinhaltegesetz im Wiener Landtag beschlossen, wobei es in einigen Bereichen zu Anpassungen und Erweiterungen kam: Künftig können die WasteWatcher für ein Organmandat statt bisher 36 Euro nun mindestens 50 Euro verlangen, wobei der Strafrahmen bei Organmandaten bis zu 90 Euro betragen kann. Im Falle einer Anzeige drohen  bis zu 2.000 Euro maximaler Strafe. „Unser Ziel sind nicht maximale Strafen, sondern maximale Sauberkeit“, betont Sima. „Die Gelder sind zweckgebunden und werden für weitere Sauberkeitsmaßnahmen eingesetzt“, so Sima.  Mit der Novelle werden nun auch die Gewässer – wie Alte und Neue Donau – ins Gesetz aufgenommen. Wer also künftig Mist in Wiens Gewässer wirft, kann gestraft werden. Erfasst vom Gesetz wird nun auch explizit das sogenannte „Stadtmobiliar“, wie Bänke und andere Sitzgelegenheiten, Litfasssäulen, Hydranten, Spielgeräte und Poller. Bisher waren im Reinhaltegesetz nur Grünflächen und öffentliche Flächen definiert.

Hundekot – 100.000 Sackerl am Tag! 

Lange Zeit Top-Thema, hat sie die Problematik des Hundekots in den letzten Jahren dramatisch verbessert. Rund 100.000 mit „eindeutigem Inhalt“ gefüllte Hundekotsackerl finden sich täglich in Wiens öffentlichen Mistkübeln und Restmüllbehältern auf den privaten Liegenschaften. Die Zahlen, aber auch Umfragen und das subjektive Empfinden bestätigen: Die HundehalterInnen nehmen das Angebot der Gratis-Sackerl fürs Gackerl an. Bei 55.600 gemeldeten Hunden in der Millionenstadt ist dies eine echte Erfolgsgeschichte. Jährlich landen rund 36 Mio. Sackerl mit Hundekot in Wiens öffentlichen Mistkübeln und Restmüllbehältern, es gibt mittlerweile 3.453 Hundekotsackerlspender mit Gratis-Sackerl fürs Gackerl in den Bezirken. 

Tschickstummel – 100 Mio. pro Jahr

Dank der Sauberkeitsoffensiven werden pro Jahr rund 100 Mio. Tschickstummel in den dafür vorgesehenen Papierkörben mit Aschenrohren und den freistehenden Aschenrohren der MA 48 gesammelt. Es gibt über 19.000 Papierkörbe mit Aschenrohren und rund 1.200 freistehende Aschenrohre der MA 48 im öffentlichen Raum, in die man die Zigarettenstummel bequem und legal entsorgen kann – und die RaucherInnen nehmen das Angebot verstärkt an. Hinzu kommen noch Hunderte Aschenrohre in den Wiener Parks oder Aschenbecher an öffentlichen oder auch privaten Einrichtungen, die auch von RaucherInnen in Anspruch genommen werden. 

Illegal entsorgten Kühlgeräte: Minus 64 %

Die Anzahl der auf Gehsteigen, in Grünflächen abgestellten Kühlgeräte wurde von 2008 auf 2016 um 64 Prozent reduziert. Von knapp über 1.800 im Jahr 2008 auf ca. 650 Stück im Vorjahr. Kühlgeräte und selbstverständlich auch alle anderen Elektrogeräte können sowohl beim Handel (beim Kauf eines entsprechenden Neugeräts) als auch auf den Mistplätzen gratis abgegeben werden. 

Illegal entsorgter Sperrmüll: Minus 41 %

Auch in Sachen illegal abgelagertem Sperrmüll konnte eine deutliche Entspannung festgestellt werden: Über 41 Prozent nahmen in diesem Bereich die Verunreinigungen ab. Von ca. 114.000 Kubikmeter im Jahr 2008 auf 67.000 Kubikmeter im Vorjahr. Für die legale und kostenlose Entsorgung von Sperrmüll stehen ebenfalls die Mistplätze zur Verfügung. 

Der auf den öffentlichen Mistplätzen an die MA 48 übergebene Abfall wird ordnungsgemäß getrennt und in Österreich umweltgerecht entsorgt. Gut erhaltene Einrichtungsgegenstände oder Elektrogeräte, welche auf den Mistplätzen in der 48er-Tandler-Box abgegeben wurden, werden im 48er-Tandler bzw. dem 48er-Basar günstig weiterverkauft oder an karitative Organisationen übergeben. 

Das Serviceangebot im Überblick - kein Grund für Ausreden

Neben Bewusstseins- und Informationskampagnen sowie Mitmachaktionen wie der Putzaktion "Wien räumt auf. Mach mit!“ hat die Stadt Wien das Angebot zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Müll in den letzten Jahren ständig ausgebaut, es gibt keine Ausreden!

Es gibt in Wien

  • über 3.450 Hundesackerlautomaten mit "Gratis-Sackerl fürs Gackerl"
  • über 24.000 öffentliche Papierkörbe von der MA 42 und der MA 48 in den Parks und auf den Gehsteigen, davon über 19.000 mit Aschenbechern
  • zusätzlich ca. 1.200 freistehende Aschenrohre bei anderen hochfrequentierten Plätzen wie bei U-Bahnen oder vor Theatern, sowie etliche Aschenrohre in den Parks der MA 42
  • Mistplätze zur kostenlosen Abgabe von Sperrmüll und Co.
  • über 213.000 Altstoffsammelbehälter für die getrennte Sammlung
  • das gesamte Angebot der MA 48 im Onlinestadtplan der Stadt Wien (www.wien.gv.at/stadtplan, Karteninhalt "Saubere Stadt")
  • zusätzlich das gesamte Angebot der MA 48 auch mobil mit der kostenlosen 48er-App für Android- und iOS-Endgeräte
  • bewusstseinsbildenden Maßnahmen in Sachen Sauberkeit: 
    • Wien räumt auf. Mach Mit!, die große Mitmachaktion heuer vom 24. April bis zum 7. Mai 2017
    • Mistfest am 23. und 24. September 2017 in Hernals
    • Mistmeisterschaften für Volksschulklassen vom Februar bis Mai 2017
    • Ferienspiel auf der Deponie Rautenweg im Juli und August 2017
    • Programm für Kindergärten zum Thema Anti-Littering
    • Infos zum Angebot für Kindergärten und Schulen auf www.eule-wien.at
    • Infos zur aktuellen MA 48-Kampagne auf www.abfall.wien.at
Foto: MA 48

Kommentare

Hans

Mir ist dieser Tschickrauch aus den Röhren auch schon negativ aufgefallen. Mein erster Gedanke: Hoffentlich fängt der Behälter nicht gleich Feuer.

Iris20

Das wäre dann schon wieder zu viel Eigeninitiative. Die Leute stört es ja auch nicht, wenn vor der Eingangstüre des Wohnbaus der Dreck am Boden liegt. Mich schon, deshalb bücke ich mich und werfe ab und zu auch aden Müll anderer in den Mistkübel.

kritischer Konsument

Die Tschickrohre rauchen oft entsetzlich, weil sie nicht richtig ausgedrückt werden. Ich verstehe nicht, warum man vom nächstgelegenen Geschäft micht einfach rausgeht und ein halbes Glas Wasser reinschüttet

kritischer Konsument

Seit's was kostet, gibt es weniger Hundedreck auf den Gehwegen. Und ich hoffe, mit den Strafen für Tschicks wird es ähnlich. Man sollte es nur denjenigen sagen, die es noch nicht wissen und die man gerade dabei erwischt. Dann hoffe ich, daß auch die Sonnenblumenkerneschalen-Verunreinigung durch unsere türkischen Mitbürger bestraft wird.

Iris20

Die Werbung finde ich irgendwie lieb.

Günstig einkaufen

Gutscheine sind beliebt

Gutscheine sind beliebt: Laut der Gutscheinstudie 2015 suchen Kunden grundsätzlich nach Gutscheincodes und anderen Sparmöglichkeiten beim Einkauf. Klappt das nicht, brechen vier von zehn Kunden den Kaufvorgang ab. Zudem kaufen 62 Prozent eher bei einem Shop ein, wenn für diesen Gutscheine angeboten werden und 70 Prozent der Coupon-Nutzer haben schon mal mehr gekauft als geplant, um den Mindestbestellwert eines Gutscheins zu erreichen. Das sind Fakten, die man im Verkauf definitiv berücksichtigen muss. 

Verkaufsförderung für den Einzelhandel 
Gutscheine und Coupons werden oft für Online-Einkäufe benutzt. Der stationäre Einzelhandel soll nun auch davon profitieren. Dazu bietet Gonnado sogenannte Retargeting-Werbung an. Dadurch werden nur diejenigen Kunden mit Online-Anzeigen beworben, die sich tatsächlich für ein bestimmtes Produkt interessieren. Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Kunde den Gutschein auch beziehen und an der Kasse im Geschäft einlösen wird. 

Retargeting-Werbung messbar gemacht 
Um die Erfolge von Online-Werbung im stationären Einzelhandel zu messen, werden die Gutscheine als Verbindung zwischen der On- und Offlinewelt eingesetzt. Der Weg eines Gutscheins lässt sich vom ersten Klick auf ein Werbebanner im Internet bis zur Einlösung an der Kasse verfolgen. Durch diese einzigartigen Mobile-Gutscheine ist es Gonnado also möglich festzustellen, welche Online-Anzeige zu welchem Verkauf geführt hat. Diese Gutscheine können somit zur Verkaufsförderung im Einzelhandel enorm viel beitragen, da ihre Erfolge gemessen und optimiert werden können. 

Weitere Infos finden Sie hier.

Foto: Gonnado
 
Wachstum

PALMERS erobert CEE-Markt

Knapp anderthalb Jahre nach der Übernahme der PALMERS Textil AG, des größten österreichischen Wäschekonzerns, realisiert der PALMERS-Vorstand – Marc, Tino und Luca Wieser – den ersten wichtigen Meilenstein seiner Osteuropa-Expansion: Mit Neueröffnung eines Stores in Budapest im März durch einen etablierten regionalen Franchise-Nehmer sowie des Standortes in Prag im April als Joint Venture, setzt PALMERS den Startschuss für das Filial-Rollout in Teschechien, der Slowakei, Ungarn und der Balkanhalbinsel und will sein Filialnetz bis Ende des Jahres in der Region verdichten. PALMERS positioniert sich mit seinen neuen Boutiquen als Street Brand in Innenstadtlagen und relevantesten Shoppingmeilen und spricht in verjüngtem, puristischem Store-Design vor allem die lokale modeaffine Klientel und Touristen an. 

Präsenz im Wachstumsmarkt CEE

„Der CEE-Markt ist von großer strategischer Bedeutung für PALMERS. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit den neuen Standorten künftig großes Wachstumspotenzial erschließen. Die Kunden legen Wert auf hohe Qualität und zeitgemäße Designs. Wir freuen uns, hier zuverlässige Partner gefunden zu haben. Von Prag und Budapest ausgehend werden wir unsere Vertriebs-Aktivitäten in der CEE-Region und damit auch unsere internationale Präsenz künftig systematisch verstärken. Ganz bewusst setzen wir dabei auf die Qualität und Frequenz beliebter Einkaufstraßen“, so Marc Wieser, Vorsitzender des Vorstandes der PALMERS Textil AG, über die Expansionspläne. 

Modernisierung des Point of Sale

Mit weltweit mehr als 300 Standorten setzt PALMERS weiterhin auf sein starkes Filialnetz. „Die wichtigste Säule für unser Unternehmen ist die persönliche Beratung der Kundinnen vor Ort durch unsere bestens geschulten Mitarbeiterinnen, womit wir uns vom Mitbewerber deutlich abheben wollen“, so Marc Wieser. Ein wichtiger Meilenstein im Transformationsprozess des 103 Jahre jungen österreichischen Textilherstellers ist – neben der verjüngten Kollektion – der modernisierte Auftritt am Point of Sale: „Mit neuen Store-Konzepten, die vor allem das Produkt besser inszenieren und mit Eleganz Lust auf Verweilen und Stöbern machen, werden die Filialen für unsere Kundinnen wieder attraktiver gestaltet.  Besonders jüngere Kundinnen – eine für uns sehr wichtige Zielgruppe – möchten wir damit verstärkt in die Filiale einladen, um ihnen die Markenwelt von PALMERS neu näherzubringen.“

Foto: Lukas LORENZ

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