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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Polaroids

Julian Schnabel eröffnet Ausstellung

»Wir sind alle Gefangene unseres Körpers, Gefangene von Tod und Natur. Durch die Kunst können wir dem entkommen«, sagt Julian Schnabel, der am Mittwoch die Ausstellung mit seinen großformatigen Polaroids in der Galerie OstLicht eröffnete. »Es ist großartig, dass Julian Schnabel im OstLicht zum ersten Mal in Österreich in einer großen Einzelausstellung seine Fotografien zeigt«, so Galerie-Besitzer Peter Coeln. 

Der amerikanische Maler, Bildhauer und Filmemacher fertigt seit mehr als einem Jahrzehnt fotografische Unikate mit einer sehr seltenen Polaroid 20x24-Inch-Kamera aus den 1970er-Jahren. Aktionist Hermann Nitsch, der im August seinen 80er feiert und den auch Schnabel verehrt, war das großartige Model bei einem Shooting, das kurz vor der Eröffnung stattfand, zu der über 800 Besucher kamen.

Die Ausstellung zeigt bis 4. August unter anderem Selbstporträts Julian Schnabels, Porträts seiner Kinder und von Stars wie Lou Reed, Christopher Walken, Mickey Rourke und Max von Sydow – aber auch ganz neue, erst am Vorabend der Eröffnung in Wien aufgenommene Polaroids. Es sind sehr persönliche, poetische Skizzen, spontane fotografische Akte, die von der Verwandlung des Lebens in Kunst zeugen.

Foto: Marlene LuxundLumen
Gartentag 2018

Tipps für bioveganes Gärtnern

Einen eigenen Garten zu pflegen, macht Spaß und ist für viele Menschen eine sinnstiftende Beschäftigung. Bioveganes Gärtnern unterscheidet sich von anderen Anbaumethoden in dem Grundsatz, dass keinem Tier durch das eigene Handeln bewusst geschadet wird. "Ein bioveganer Garten belohnt Gärtnerinnen und Gärtner mit leckerem selbst angebautem Obst und Gemüse, das frisch geerntet voller Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe steckt. Gleichzeitig muss kein Tier dafür leiden. Bioveganes Gärtnern schafft besondere Naturerlebnisse und hilft, Tiere und Natur besser zu verstehen", sagt Sebastian Joy, ProVeg-Geschäftsführung.

Verstecktes Tier in Düngemitteln
Fruchtbare, gesunde Böden sind die Grundlage für eine reiche Ernte. Doch in der Regel enthalten konventionelle und auch biologische Düngemittel tierische Bestandteile aus der Schlachtung, wie Horn- und Knochensplitter sowie Knochenmehl. Auch abgepackte Gartenerde ist oft mit diesen tierischen Produkten angereichert. Eine Kennzeichnungspflicht gibt es nicht; oft schafft erst eine Anfrage beim Hersteller Klarheit. Die sicherste Alternative, um den Boden mit rein pflanzlichen Nährstoffen zu versorgen, besteht darin, den Dünger einfach selbst herzustellen.

Nährstoffe auf pflanzlicher Basis
Pflanzenabfälle aus dem eigenen Garten liefern als Dünger wertvolle Nährstoffe. Kompost und Mulch aus Pflanzenresten entstehen beim Gärtnern ganz praktisch nebenbei. Jauchen und Aufgüsse eignen sich ebenfalls zum Düngen. Dafür werden frische Kräuter mit kochendem Wasser übergossen und anschließend einige Zeit ziehen gelassen. Gülle und Mist dagegen stammen aus der Haltung sogenannter Nutztiere und gehören nicht in einen bioveganen Garten. "Wer seine Düngemittel auf pflanzlicher Basis selbst herstellt, verhindert, dass Krankheitserreger oder überschüssige Nährstoffe von außen eingetragen werden, und stellt sicher, dass der Garten ein tierleidfreier Ort bleibt", so Joy.

Bioveganer Garten: Ein tierfreundlicher Ort
Singvögel, Igel, Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Tiere helfen das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Hecken, heimische Wildblumen und Überwinterungshilfen ermuntern die Tiere zu bleiben. Regenwürmer leisten einen bedeutenden Beitrag zur Bodenfruchtbarkeit. Beim Umgraben sollte die Erde daher nur vorsichtig und oberflächlich aufgelockert werden. Zu einem tierfreundlichen Garten gehört auch, dass Schnecken und Blattläuse nicht durch Insektizide getötet werden, denn auch sie tragen zur Biodiversität bei. In Obst und Gemüse angereicherte Insektenvernichtungsmittel können zudem Folgen für die eigene Gesundheit haben. Es empfiehlt sich daher, unliebsame Gartenbewohner abzusammeln oder mit Hochbeeten und intensiv riechenden Kräutern fernzuhalten.

Veganer Standard in der Landwirtschaft
Wer zusätzlich zur eigenen Ernte bioveganes Obst und Gemüse kaufen möchte, kann dies seit neuestem tun. Ökologisch erzeugte Lebensmittel, die bereits auf dem Feld nach veganen Kriterien angebaut werden, sind nun auf dem Markt erhältlich. 2017 hat die Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM) den biozyklisch-veganen Anbau als internationalen Standard anerkannt. Biobauern, die in Kreisläufen wirtschaften und ihre Feldfrüchte vegan anbauen, können ihre Produkte zertifizieren lassen.

Foto: Fotolia
Liquid Market

The Cocktail Festival 2018

Die Erfolgsgeschichte geht in die nächste Runde und wird erweitert: Das Cocktail-Festival »Liquid Market« findet heuer bereits zum dritten Mal statt. Nachdem die beiden ersten Ausgaben von einem interessierten und genussfreudigen Publikum regelrecht gestürmt wurden und die Resonanz auf das einzigartige Festival im In- wie Ausland überwältigend gewesen ist, gibt es im heurigen Jahr eine wesentliche Änderung. Der »Liquid Market« wird nun aufgrund der immensen Nachfrage an zwei Tagen stattfinden.

Cocktail-Aficionados und Freunde der gehobenen Trinkkultur haben sowohl am Freitag, den 13. Juli 2018 als auch am Samstag, den 14. Juli 2018 die Möglichkeit, sich von mehr als 50 Bars aus dem In- und Ausland verführen zu lassen.

»Liquid Market – The Cocktail Festival 2018«

  • Wann: 13. und 14. Juli jeweils von 15 bis 22 Uhr
  • Wo: Evergreengarten | Volksgarten | Heldenplatz 1 | 1010 Wien
  • Was: Täglich über 30 Bars & über 60 Cocktails mit und ohne Alkohol
  • Preis: Ein Tagesticket kostet 48 € im Vorverkauf

Die besten Barkeeperinnen und Barkeeper stellen sich der einzigartigen Herausforderung, mit exquisiten Spirituosen und Zutaten für ihre Gäste köstliche, überraschende und erfrischende Drinks zu kreieren. Der »Liquid Market« hat es in lediglich zwei Jahren geschafft, zum absoluten Fixpunkt der boomenden Wiener Barszene zu werden. Aber nicht nur der Donaumetropole: Wie die Anfragen und Anmeldungen beweisen, reicht das Renommée des Cocktail-Festivals bereits weit über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus. Deswegen ist es uns eine Freude neben den Hotspots aus Wien unter anderen Bars aus Zagreb, Budapest, Linz, München, Zürich und Basel begrüßen zu dürfen – »Liquid Market« goes international!

Mit der Erweiterung des Teilnehmerfeldes und dem zusätzlichen Tag wird den Besuchern jetzt die Möglichkeit geboten, im Zuge ihrer Genussreise durch den Kosmos der Mixologie jeden Tag mehr als 30 Bars und insgesamt mehr als 60 Cocktails auf höchstem qualitativen Niveau zu verkosten.

Und wie so mancher Blick hinter die Kulissen der Vorbereitungen zahlreicher Mitwirkender beweist, hat die Teilnahme am »Liquid Market« für alle Bars bereits eine derart große Bedeutung erlangt, dass für die Kreation der singulären Cocktails viel Zeit für Verkostungen, Experimente und Präsentationstechniken investiert wird.

Weitere Informationen zu den Bars, deren Rezepturen und Fotografien können sie unserer Website www.liquidmarket.bar entnehmen. Außerdem wird zum Festival ein Booklet erscheinen, wo neben umfangreichen Informationen die einzelnen Cocktailrezepte für eine etwaige private Verwendung aufgelistet werden.

Die Cocktail-Liebhaber und baraffine Nachtschwärmer erwartet ein unvergessliches und genussvolles Festival – bei dem nur der Eintritt zu bezahlen ist und keine zusätzlichen Jetons erstanden werden müssen. Ein Fest der sommerlichen Lebensfreude!

Foto: © Liquid Market/Ana Barros
Lidl Österreich

Einsatz für mehr Tierwohl

Unsere heimischen Lebensmittel sind wertvoll, das gilt auch für das Schweinefleisch auf unseren Tellern. Basierend auf den Qualitätskriterien des AMA-Gütesiegels geht Lidl Österreich einen Schritt weiter und verpflichtet sich mit freiwilligen Zusatzzertifizierungen zu mehr Tierwohl in der Schweinehaltung. Ab sofort sind die „Mehr Tierwohl“-Produkte österreichweit in allen 230 Filialen erhältlich.   

Gemeinsam Verantwortung tragen
Tierhaltung und Tierschutz sind untrennbar miteinander verbunden. In Österreich gibt es dafür sehr strenge Rechtsvorschriften, die durch Veterinärbehörden kontrolliert werden. Aktuell ist das dauerhaft erhältliche, frische Schweinefleisch zu 100 Prozent aus Österreich und fast alles AMA-zertifiziert. Das AMA-Gütesiegel steht für eine kontrollierte Produktion von der Geburt über die Haltung bis hin zur Schlachtung und Zerlegung in Österreich. „Wir wollen die Rahmenbedingungen für eine verantwortungsvolle Aufzucht und Fütterung der Tiere noch weiter verbessern. Und jetzt machen wir dafür einen ersten wichtigen Schritt“, betont Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich. 

Neues AMA-Siegel: Mehr Tierwohl für eine bessere Tierhaltung 
Zusätzlich zur AMA-Gütesiegel-Richtlinie „Schweinehaltung“ verpflichtet sich Lidl Österreich freiwillig zu weiteren AMA-Zertifizierungen: besondere Fütterung und mehr Tierwohl. „Für die Schweine heißt das 60 Prozent mehr Platz und eine artgerechte Tierhaltung mit Stroh und Heu, sowie gentechnikfreie Fütterung. Und für unsere Kunden bedeutet das: beste Qualität zum besten Preis“, ist Dennis Kollmann, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Österreich, erfreut. Ab sofort sind die Produkte in allen 230 Filialen österreichweit verfügbar.

„Unsere Kunden haben bei uns die Möglichkeit, hochwertiges Schweinefleisch zu kaufen. Das geht nur, wenn wir alternative Haltungsformen in der Schweinemast forcieren. Eine Anstrengung, die sich für alle lohnt – für das Wohl der Tiere und die Qualität der Produkte“, so Christian Schug abschließend. 

Auch die AMA freut sich über diese positive Entwicklung: „Artgerechte Tierhaltung wird immer mehr zum Parameter für Qualität. Nur wenn alle in der Herstellung, im Vertrieb und beim Einkauf Verantwortung tragen, wird sich eine Tierhaltung mit Stroh sowie einer gentechnikfreien Fütterung durchsetzen. Umso mehr freut es uns, dass Lidl Österreich neben Biofleisch bei Hendl und Rindfleisch auch österreichisches Schweinefleisch mit ‚mehr Tierwohl‘ anbietet“, so Martin Gressl, Leiter AMA-Qualitätsmanagement. 

Hier die 4 neuen Lidl-Produkte mit dem neuen AMA-Gütesiegel für mehr Tierwohl:
•    AMA-Faschiertes vom Voralpenschwein
•    AMA-Geschnetzeltes vom Voralpenschwein
•    AMA-Karree Steaks vom Voralpenschwein
•    AMA-Schnitzel vom Voralpenschwein

Foto: Lidl Österreich
Neue Web-Plattform

Gutscheine und Rabatte kostenlos online

Der internationale Service Picodi.com bietet Gutscheine und Rabatte kostenlos in Österreich und in der Schweiz an. Das Portal funktioniert schon in den DACH- Regionen. In Deutschland ist diese Plattform schon seit 2016 verfügbar.

Picodi.com wurde in Mitteleuropa erstellt und ist eine kostenlose Plattform, die Nutzern aus über 40 Ländern kostenlose Gutscheine und Rabatte internationaler und Österreicher Online-Shops zur Verfügung stellt.

Die Plattform Picodi.com ist täglich auf der Suche nach Sonderangeboten und überprüft jeden Gutschein und Rabatt sorgfältig. Online-Käufer können sich sicher sein, dass sie den Gutschein in weiterer Folge auch tatsächlich einlösen können. Das Erfolgsrezept von Picodi ist die Zusammenarbeit mit den größten Online-Shops – unter anderem mit: Aliexpress, Asos, Amazon. Somit werden den Nutzern Einkäufe zu äußerst günstigen Konditionen ermöglicht.

Wenn ein Code aus der Internetseite von Picodi.com kopiert und im Warenkorb eingelöst wird, kann der Nutzer einen großen Rabatt erhalten.

Dank der Plattform Picodi.com sparen die Nutzer durchschnittlich 37% beim Einkauf. Das Nutzen des Portals ist kostenlos – eine Registrierung ist nicht erforderlich. Das Portal ermöglicht den Zugriff zu den aktuellen Angeboten und Gutscheincodes mithilfe eines kostenlosen Kontos und eines Newsletters.

Laut Eurostat kaufen bereits über 62% der Österreicher im Internet ein. Auf der Liste der beliebtesten Artikel befinden sich Bekleidung, Sportartikel, Unterkunft, Elektronik und Bücher.

Foto: Picodi
Kosmetik

Die Kraft der alten Heilpflanzen

Lärchenharz, Spitzwegerich und Hauswurz: Das österreichische Naturkosmetiklabel ZEROX Pharmacosmetics mischt die Essenzen heimischer Pflanzen zu wohltuenden Salben. Die Linzer Apothekerinnen Ute Zeppetzauer und Julia Rothenthal bringen so altbewährte Heilmittel in die Hausapotheken zurück. 

Heilkraft in der Urform

„Lärchenharz, Spitzwegerich oder Hauswurz hatte man früher in jeder bäuerlichen Hausapotheke. Wir wollten das wieder aufleben lassen“, sagt Julia Rothenthal. Die Pharmazeutin stammt aus einer alten Linzer Apothekerfamilie und kennt den Markt heimischer Naturkosmetik. „Vieles, was in Österreich zu bekommen ist, fanden wir unbefriedigend. Also wollten wir selbst etwas produzieren, bei dem wir ganz genau wissen, was drinnen ist.“ 

Ein Herzensprojekt

2017 starteten die Pharmazeutinnen Ute Zeppetzauer und Julia Rothenthal ihr Herzensprojekt ZEROX Pharmacosmetics. „Wir bringen altbewährte Hausmittel in den Tiegel“, sagt Ute Zeppetzauer. Ihr Heimatbundesland lieferte die Idee zum ersten Produkt: Die Salbe aus Kärntner Lärchenharz hilft bei Muskelschmerzen und Atemwegserkrankungen. Als weitere Produkte folgten Spitzwegerich und Hauswurz, 2018 bringen die Apothekerinnen weitere Salben aus Hagebutte, Ringelblume, Brennnessel und Lavendel heraus.

Das Wissen der Natur.

„Der Plan, Naturkosmetik aus heimischen Pflanzen herzustellen, hat uns schon lange beschäftigt“, erzählen die beiden Freundinnen. „Wir sind beide sehr naturverbunden, und als Pharmazeutinnen garantieren wir bei der Herstellung unserer Salben profundes Wissen und höchste Sorgfalt.“ Das Interesse an Naturkosmetik wächst stetig, das erleben die Apothekerinnen in ihrer täglichen Arbeit. Unterstützt werden die zwei von ihrer Freundin Marija Simicic, pharmazeutisch kaufmännische Assistentin, Kosmetik und Aromaberaterin, die mit ihrer jahrelangen Erfahrung in der Herstellung von Rezepturen ihre Ideenfindung perfekt ergänzt.

Von Müttern erdacht

Ute Zeppetzauer und Julia Rothenthal sind Pharmazeutinnen, Unternehmerinnen – und auch Mütter von insgesamt sechs Kindern. Ihre Produkte haben sie auch für Babys und Kinder konzipiert und wenden sie auch täglich in ihren eigenen Familien an. Bestseller, speziell bei Kindern, ist die Spitzwegerich-Salbe: Ihre Kunden berichteten bereits von großen Erfolgen bei Neurodermitis und Schuppenflechte. 

Aus Österreich

Die Produkte von ZEROX Pharmacosmetics sind aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und werden in Linz von den beiden von Hand gerührt, abgefüllt und etikettiert. Die Salben Lärchenharz, Spitzwegerich und Hauswurz können in allen österreichischen Apotheken bestellt werden und sind seit kurzem auch im ZEROX Pharmacosmetics Onlineshop erhältlich.

Foto: Zerox
Konkursantrag

Aus für Spitztenrestaurant Ai

Es sollte der asiatische Food-Hotspot der Stadt werden, jetzt – nur wenige Monate nach der Eröffnung – hat das Restaurant "Ai", situiert im Goldenen Quartier in der Wiener City, Konkursantrag gestellt. Die Betreiber begründen die Insolvenz mit hohen Investitionskosten, Verspätungen beim Umbau und im Umsatzeinbruch ab Jänner 2018. Es sind 120 Gläubiger und 61 Arbeitnehmer betroffen. Den Aktiva von rund EUR 0,4 Mio. stehen Passiva von ca. EUR 4,09 Mio. gegenüber. Das Unternehmen wird nicht fortgeführt.

Foto: Ai

 

 

DOTS Group

Keine Plastik-Strohhalme mehr

Rund 13 Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Meeren. Sie lassen die größte unkontrollierte Mülldeponie der Erde weiter wachsen: Der große Plastikmüllfleck nördlich von Hawaii im Pazifik („Great Pacific Garbage Patch“) erreicht mittlerweile die Größe Mitteleuropas und rund 80 Prozent des Mülls stammen vom Festland. Um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten verzichten im Rahmen der Initiative #NOMORESTRAWS weltweit immer mehr Lokale auf Plastik-Strohhalme. In der Schweizer Stadt Neuenburg wurden Trinkhalme aus Plastik in öffentlichen Lokalen nach einer erfolgreichen Versuchsphase vor einigen Tagen sogar bereits gesetzlich verboten.

In Österreich geht DOTS-Group-Eigentümer Martin Ho unmittelbar nach dem Klimagipfel „R20 Austrian World Summit“ mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Arnold Schwarzenegger nun mit gutem Beispiel voran und verzichtet ab diesem Wochenende als erster Gastronom in allen seinen Restaurants und Clubs auf Plastik-Strohhalme. Gäste, die kühle Drinks weiterhin mit Trinkhalm schlürfen wollen, bekommen im DOTS Establishment – dort hat Haubenkoch Sören Herzig kürzlich die kreative und kulinarische Leitung übernommen –, DOTS im Brunnerhof, IVY’s PHO HOUSE, VIE i PEE und der Pratersauna auf Nachfrage Strohhalme aus recyceltem Papier.

„Der Plastikmüll kommt über den natürlichen Kreislauf zurück in unser Trinkwasser und die Nahrung. Mikroplastik verdirbt die Fischqualität und gefährdet die Bestände. Mit dem Verzicht auf Plastik-Strohhalme leisten wir gemeinsam mit unseren Gästen einen Beitrag zum Umweltschutz. Wenn wir täglich beste Qualität servieren wollen, müssen wir achtsam und schonend mit den Ressourcen umgehen“, ist Ho überzeugt.

Über die DOTS Group

Seit 2005 setzt die DOTS Group von Unternehmer Martin Ho in Wien mit Restaurant- und Clubbetrieben einzigartige Akzente. Der Erfolg der Unternehmensgruppe mit rund 250 Mitarbeitern beruht auf kreativen Sushi- und Makikreationen, die seit 2005 im Stammhaus auf der Mariahilferstraße serviert werden. Heute umfasst die DOTS Group mit dem DOTS Establishment und dem DOTS im Brunnerhof zwei Restaurants, die zwei Clubs VIE i PEE und Pratersauna, eine Kunstgalerie (HO GALLERY), einen Memberclub, den Beach-Club SAUNA STRAND KLUB, die vietnamesischen Street Kitchen-Lokale IVY’s PHO HOUSE sowie das Golfmagazin Perfect Eagle. Zudem hält sie Beteiligungen an Start-ups wie dem Modelabel Gregor Pirouzi Swimwear. 2013 publizierte Ho das Kochbuch „DOTS Cooking“ und seit 2015 beliefert die Gruppe unter der Marke „DOTS Cooking“ die Handelskette SPAR. Weitere Informationen auf http://www.dotsgroup.eu.

Foto: Dots Group
Handel

Neuer Marketingleiter der Ottakringer Brauerei

Die Ottakringer Brauerei hat mit Jan Gorfer einen neuen Marketingleiter. Der 34-jährige Wiener macht es sich ab 1. Juni zur persönlichen Mission, das Potential der Marke Ottakringer auszuschöpfen: „Ich will, dass jeder Wiener stolz ist auf diese Brauerei. Meine Aufgabe ist es, das viele Gute, das vorhanden ist, gemeinsam mit dem Team noch besser zusammenzuführen und Ottakringer als Marke für die Menschen erlebbar zu machen.“, sagt er. „Ottakringer hat die Kraft, eine echte Ikone zu werden. Ich mag das Bier, ich mag die Marke und ich freue mich darauf, die Zukunft maßgeblich mitzugestalten.“

Gorfer sieht die Digitalisierung als große Chance, neue Markenerfahrungen zu schaffen und echte Markenerlebnisse voranzutreiben. Er war zuletzt Geschäftsführer der Mediaagentur CARAT Austria und davor in leitenden Positionen in der übergreifenden Kommunikationsberatung tätig.

„Mit Jan Gorfer haben wir einen kreativen Marketingprofi für unser Unternehmen engagiert, der an die Einzigartigkeit der Marke Ottakringer glaubt. Er verkörpert unsere Kernwerte wie Offenheit, Lebensgefühl und Vielfalt und ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihm die Marke Ottakringer auf ein neues Level heben werden. Er passt perfekt zu uns und ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Matthias Ortner, Vorstand der Ottakringer Brauerei. 

Foto: Philipp Lipiarks
Hotellerie

Kempinski expandiert nach Singapur

Das erste luxuriöse Lifestyle Hotel der Kempinski Hotels in Singapore eröffnet 2018 im Stadtzentrum der asiatischen Metropole: das Capitol Kempinski Hotel Singapore, das sich im Besitz der in Singapur ansässigen Perennial Real Estate Holdings Limited befindet. Das Capitol Singapore besteht aus drei historischen Gebäuden und beherbergt das Capitol Piazza, das legendäre Capitol Theatre, das luxuriöse Eden Residences Capitol und das kommende The Capitol Kempinski Hotel Singapore.

Reich an Geschichte bieten diese sorgfältig restaurierten Gebäude die perfekte Bühne für eine kulturelle Renaissance im heutigen Stadtstaat Singapur. Das Hotel selbst, untergebracht im restaurierten Capitol Building und Stamford House, ist ein Art Deco Juwel mit 157 Gästezimmern und Suiten, das ein führendes internationales Restaurant unter der Leitung eines Michelin-Sterne-Kochs zu seinen Highlights zählen wird. Kempinski wird bis hinaus zur Galleria, einer klimatisierten Promenade und Teil der Capitol Piazza, Touristen und Einheimische mit kulinarischen Spezialitäten begeistern, während die Hotelgäste im Capitol Theatre Kunst- und Kulturveranstaltungen genießen können. Bewohner der Eden Residences Capitol kommen ebenfalls in den Genuss des personalisierten Concierge-Services des neuen Hotels.

Beginnend mit der Eröffnung im September 2018, werden die gesamten Angebote des Hotels bis Ende des Jahres 2018 vollumfänglich verfügbar sein. 

Pua Seck Guan, Chief Executive Officer von Perennial Real Estate Holdings Limited, über die Zusammenarbeit: "Wir freuen uns, Kempinski mit dem Betrieb des Capitol Kempinski Hotel Singapore beauftragt zu haben. Kempinski ist als international renommierte Hotelgruppe für umfassende Erfahrung im Management von Luxushotels, Resorts und Serviced Residences sowie für die Ausrichtung, groβer Meetings und Events bekannt. Das Capitol Kempinski Hotel Singapore verbindet das reiche Erbe des Gebäudes mit den besten Traditionen der europäischen Gastfreundschaft und wird zu einem Wahrzeichen der Stadt werden, das Servicestandards neu definiert und exclusive Erlebnisse für den Gast schaffen wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, den berühmten Kempinski Touch auf Capitol Piazza und Theatre auszudehnen und darauf, ein neues Kapitel für das Capitol Singapore als führende Luxus-Lifestyle-Destination in Singapur aufzuschlagen.”

Bernold O. Schroeder, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kempinski Hotels: "Singapur ist eine der aufregendsten Destinationen der Welt und ein Knotenpunkt von Vergangenheit und Zukunft. Das Capitol Kempinski Hotel Singapore wird sowohl Singapurianer als auch internationale Reisende anziehen und das Beste aus der Vergangenheit des Stadtstaates mit der Energie, Kreativität und dem Unternehmertum des modernen Singapur verbinden.”  

Die Ergänzung des Kempinski Portfolios mit dem Capitol Kempinski Hotel Singapore ist neben der bevorstehenden Eröffnung des The Apurva Kempinski Bali Teil der weiteren Expansion des Unternehmens in Asien. Das einzigartige Hotel in Singapur setzt  Kempinskis lange Tradition historischer Hotels und Kulturdenkmäler fort. Zur Luxus-Hotelkette gehören unter anderem das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski in München, das während der Herrschaft von König Maximilian II. von Bayern erbaut wurde; das Emirates Palace in Abu Dhabi, eines der majestätischsten Hotels aller Zeiten; das Hotel Adlon Kempinski, gegenüber dem Brandenburger Tor in Berlin; das Siam Kempinski Hotel Bangkok und seit kurzem das Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana, Kubas erstes Fünf-Sterne-Luxushotel im Herzen von Alt-Havanna, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Ehemalige Königsresidenzen wie der Ciragan Palast Kempinski in Istanbul, der Palast des letzten osmanischen Herrschers, und das Hotel Taschenbergpalais Kempinski in Dresden, das August der Starke für seine geliebte Gräfin Cosel baute sind ebenfalls Teil der aussergewöhnlichen Hotels. 

Foto: Capitol Kempinski Hotel Singapore
Handel

Countdown zum Augarten Pop-Up Markt

300 Jahre in 2 Wochen. Die weißen Wochen treiben’s zum Jubiläum bunt. Und das mit Preisen wie vor 300 Jahren. Wer nun denkt, dass wie damals nur Könige in den Genuss der Handwerksstücke kommen können, der irrt. Denn die Preise purzeln kräftig wie noch nie nach unten. Einsteigen kann man schon bei 10 Euro. 
 
Die Wiener Rose, Maria Theresia oder doch etwas Klassisches ganz in Weiß. Wer seinen Tisch mit Augarten schmückt, ist Teil der 300-jährigen Geschichte des Wiener Porzellans, das bis heute nichts von seiner Magie verloren hat. Zum Jubiläum lässt die Porzellanmanufaktur mitten in Wien tief in seine Bestände blicken. Und macht Liebhaberinnen und Liebhabern des traditionellen Kunsthandwerks ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Während zu dieser Zeit normalerweise ausschließlich Ware in weiß in die Auslage kommt, wird dieses Jahr auch Handbemaltes nach draußen geholt. Und das zu einmaligen Preisen. 
 
Der Startschuss fällt am 27. Mai, dem Porzellantag, mit der Wiederaufnahme der sogenannten „Morgenkonzerte“ im Wiener Augarten. Anschließend kann man den Meistern ihres Fachs über die Schulter schauen und sich gleich sein Lieblingsstück mit nach Hause nehmen. Ausgewähltes gibt es schon ab 10 Euro. Schnell sein, ist also die Devise. 
 
Die weißen Wochen treiben’s bunt:
27.05. – 10.06.2018 im Verkaufszelt vor dem Schloss Augarten
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10 – 18 Uhr, So 10 – 17 Uhr
 
Morgenkonzert im Augarten:
27.05.2018 9 Uhr vor dem Schloss Augarten  

Foto: Augarten Porzellan
Ernährung

Vorsicht bei Aktivkohle in Lebensmitteln

Die Verwendung von Aktivkohle (Medizinalkohle, Carbo medicinalis) in Lebensmitteln ist ein gängiger Ernährungstrend: Aktivkohle verleiht den Lebensmitteln eine schwarze Farbe und soll dem „Detox bzw. Entschlacken“ dienen. Sie wird z.B. in Rezepten für Smoothies, Eis und Pizza verwendet. Doch bei diesem Trend ist Vorsicht geboten.

Was ist Aktivkohle?

Aktivkohle wird aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder petrochemischen Stoffen hergestellt und ist als Granulat oder in Tablettenform gepresst erhältlich.

Sie wird als Pflanzenkohle bezeichnet, wenn als Ausgangsmaterialien z. B. Holz, Torf, Nussschalen, Braun- oder Steinkohle bzw. Kunststoffe dienen.

Als Tierkohle, lat. carbo animalis, wird Aktivkohle bezeichnet, die aus tierischem Blut (Blutkohle) oder aus Knochen (Knochenkohle) hergestellt wird.  

Wo wird sie eingesetzt?

In der Lebensmittelindustrie wird Aktivkohle in geringen Mengen als Farbstoff E 153 eingesetzt. Gemäß der Zusatzstoffverordnung muss das „quantum satis“ Prinzip („so viel wie nötig und nicht mehr als notwendig“) eingehalten werden. In Frucht- oder Gemüsesäften, wozu auch Smoothies zählen, darf der Farbstoff E 153 nicht eingesetzt werden. Auch einige Kosmetika enthalten Aktivkohle. Im Medizinbereich wird Aktivkohle als Arzneimittel zur Therapie bei Durchfällen und schweren Vergiftungen verwendet um Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen.

Welche Auswirkungen hat der Verzehr von Lebensmitteln mit Aktivkohle?

Aktivkohle bindet sehr gut organische Substanzen wie z.B. Gifte oder auch Nährstoffe und Vitamine. Sie unterscheidet dabei nicht zwischen „erwünschten“ und „unerwünschten“ Stoffen.

Beeinträchtigung der Nährstoffaufnahme

Übermäßige oder dauerhafte Einnahme von Aktivkohle hat negative Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme: wesentliche Nährstoffe wie Vitamine und Minerale werden schlechter aufgenommen, da sie im Magen gebunden werden. Zusätzlich kann es in seltenen Fällen zu Verstopfungen oder Erbrechen kommen.

ACHTUNG: Beeinträchtigung der Wirksamkeit von Medikamenten

Durch den Verzehr von Aktivkohle werden Arzneimittel im Darm gebunden und können nicht mehr entsprechend wirken. Die Wirksamkeit der Anti-Babypille sowie von Herz- und Diabetesmedikamenten wird dadurch beispielsweise stark beeinträchtigt.

Sind Lebensmittel mit Aktivkohle das versprochene „Detox“-Wunder?

Der „Detox“-Begriff ist weder definiert noch wissenschaftlich belegt. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Entgiftungs-Diäten oder „Detox“-Produkte die Ausscheidung von Giftstoffen fördern. Außerdem sind „Detox bzw. Entschlacken“ nicht zulässige gesundheitsbezogene Angaben, sie widersprechen dem allgemein anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis und sind daher irreführend.

Tipps:

  • Verzichten Sie auf Lebensmittel mit Aktivkohle, da sie keine gesundheitlichen Vorteile bringen. Ausnahme: medizinische Indikation z.B. Durchfall
  • Wenn Sie Lebensmittel mit Aktivkohle verzehren, beachten Sie Wechselwirkungen mit Arzneimitteln:
    • Halten Sie einen Abstand von 2-3 Stunden zur Medikamenteneinnahme ein.
    • Da die Zuverlässigkeit der Pille reduziert wird, kann eine zusätzliche Methode der Empfängnisverhütung notwendig sein.
Foto: Shutterstock/showcake
Trzesniewski

Unaussprechlich gute Sommer-Brötchen

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die 25 traditionellen Trzesniewski-Brötchen. 18 davon werden immer noch nach den Original-Rezepturen von 1902 liebevoll zubereitet. Doch Abwechslung macht das Leben süß:

Jetzt gibt es – nur diesen Sommer – erstmals ein Karfiol-Brötchen! Raffiniert gewürzt mit türkischem Kümmel und Kurkuma. Die drei magischen K’s vereinen sich auf dem Brötchen zu einer erfrischenden, leichten Köstlichkeit. Blumenkohl, wie er auch genannt wird, lässt die Geschmacks-Knospen erblühen!

Das Karfiol-Brötchen folgt einem unübersehbaren Trend: Es ist gesund, vegetarisch, leicht, kalorienarm, und natürlich frei von Palmöl und Palmfett. Kurkuma gilt als eines der gesündesten Gewürze weltweit, hat es doch antioxidative Wirkung. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt es bei Arthritis, Alzheimer und Herzerkrankungen. Schon Hildegard von Bingen lobte den Karfiol für seine Lebensgeister weckenden Kräfte.

Natürlich kommt ausschließlich österreichischer Karfiol aus Bodenhaltung unter die Gabel – denn jedes Brötchen wird noch immer liebevoll händisch mit der Gabel gestrichen. So ist es bei Trzesniewski Tradition. Das Sommerbrötchen ist übrigens eine limitierte Edition und nur bis Herbst 2018 erhältlich.

Finanzen

245.712 Fälschungen beschlagnahmt

Der österreichische Zoll hat 2017 245.712 gefälschte Produkte im Gesamtwert von mehr als 13,7 Millionen Euro, gemessen am Originalpreis, beschlagnahmt. Das geht aus dem Produktpirateriebericht 2017 hervor, der jedes Jahr dem Nationalrat übermittelt wird. Obwohl die Zahl der Aufgriffe von 1.947 im Jahr 2016 auf 1.665 Fälle zurückgegangen ist, hat sich die Anzahl der dabei aufgegriffenen Artikel um +236,8% erhöht (2016: 67.535 Artikel).

„Geistiges Eigentum ist für Unternehmen ein zentraler Wertschöpfungsfaktor“, unterstreicht Staatssekretär im Finanzministerium MMag. DDr. Hubert Fuchs die Wichtigkeit der Bekämpfung von Produktpiraterie. „Marken- und Produktpiraterie gefährden Händler, Hersteller und darüber hinaus Wettbewerbsfähigkeit, Handel und Investitionen. Der Zoll bekämpft dieses Problem an der Wurzel, in dem gefälschte Waren aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie noch auf dem Markt verteilt werden“, zeigt sich der Finanz-Staatssekretär mit der Bilanz in Sachen Produktpiraterie zufrieden.

82 Millionen Beschäftigte in der EU (etwa 38% der Gesamtbeschäftigung)können direkt und indirekt schutzrechtsintensiven Wirtschaftszweigen zugerechnet werden. 42% der gesamten EU-Wirtschaftsleistung, also 5,7 Billionen Euro, entfallen auf solche Wirtschaftszweige. Hier werden deutlich höhere Löhne und Gehälter gezahlt als in anderen Branchen; der Mehrverdienst beträgt 46%. Der Handel der EU mit der übrigen Welt entfällt zu 90% auf schutzrechtsintensive Wirtschaftszweige.

Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) befasst sich auf empirischer Ebene mit den direkten und indirekten Einnahme-und Arbeitsplatzverlusten durch gefälschte Produkte. Die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums hat auch unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen auf Österreich. Die Umsatzeinbußen und Einnahmeverluste durch Fälschungen gestalten sich nach Branchen gemäß den EUIPO-Studien wie folgt:

Branche Umsatzeinbußen Umsatzeinbußen Einnahmeverluste in der EU in Österreich in Österreich (in Mio.€/Jahr) Taschen, Koffer 12,7% 17,9% 32 Schmuck, Uhren 13,5% 14,1% 32 Pestizide 13,8% 12,2% 19 Spielzeug, Spiele 12,3% 11,3% 49 Bekleidung, Schuhwaren 9,7% 10,7% 632 Kosmetika, Körperpflegeprodukte 7,8% 7,2% Zahlen nicht genannt Reifen 7,5% 6,1% 30 Sportgeräte 6,5% 5,5% 31 Wein 2,3% 5,0% 5 Arzneimittel 4,4% 4,6% 109 Tonträger 5,2% 4,3% 3 Spirituosen 4,4% 4,1% 8 Batterien 1,8% 1,6% 3 Insgesamt 953 Mio. Euro (Quelle: EUIPO)

Bei Bekleidung und Schuhwaren, Schmuck und Uhren, Taschen und Koffern, Wein sowie Arzneimitteln liegen die Auswirkungen von Fälschungen in Österreich demnach über dem EU-Durchschnitt. „Das belegen auch unsere Aufgriffszahlen, denn nahezu 91% unserer Produktpiraterie-Aufgriffe betreffen diese Bereiche“, bestätigt Gerhard Marosi, Experte für Produktpiraterie im Finanzministerium, diese Statistik aus der täglichen Arbeit des Zolls und präzisiert: 
„Gefälschter Wein ist zwar noch nicht in Österreich, sondern nur in anderen Ländern aufgetaucht. In den anderen 4 Sparten verzeichnen wir 2017 1.514 Aufgriffe mit einem Originalwert der Waren von rund 10,5 Millionen Euro.“

Bei den Herkunftsländern, also den Staaten, in denen die Fälschungen produziert wurden, 
hat im Jahr 2017 Indien bei der Anzahl der Fälle (60,9%) China im Vergleich zum Vorjahr überholt. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass von den insgesamt 54.895 aus dem Verkehr gezogenen Medikamentenplagiaten allein 54.609 Stück aus Indien stammen. Mehr als die Hälfte aller vom Zoll aufgegriffenen gefälschten Artikel stammen nach wie vor aus China. Insgesamt stammen die in Österreich aufgegriffenen Waren hauptsächlich aus dem asiatischen Raum oder aus der Türkei.

Die weitaus meisten Sendungen, 90% der Fälle, wurden per Post verschickt. Der Online-Handel für den Verkauf von Fälschungen floriert – vor allem für gefälschte Arzneimittel, aber auch für Kleidung, Schuhe, Sonnenbrillen, Handtaschen, Uhren und Mobiltelefone. Daraus ergibt sich ein entsprechend hoher Versand in Kleinstsendungen auf dem Postweg.

Foto/Quelle: Shutterstock/ Tang Yan Song

 

Bildung

VHS im April: Neue Kurse und Veranstaltungen

Der April eignet sich mit den VHS Kursen rund ums Kräutersammeln und -verkochen gut zum Entschlacken, Streetphotography fördert die Kreativität und mit den Sprechstunden der Vielfalt am Gesellschaftsklimatag trägt die VHS zum Austausch in einer diversen Gesellschaft bei.

Der Frühling ist der optimale Zeitpunkt, um den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Nach dem langen Winter ist der Körper oft durch zu großen Fleischgenuss oder zu wenig frisches Gemüse und Kräuter übersäuert. Das macht den Körper müde und den Geist träge. Der „5-Elemente Kochkurs: Entschlacken“ am 18. April vermittelt, wie man mit Gemüse und frischen Kräutern den Winterspeck bekämpft, die Vitalität steigert und damit der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirkt (17 bis 21 Uhr, VHS Hernals, 17., Rötzergasse 15).

Wer erfahren möchte, wo in Wien die besten Frühlingskräuter zu finden sind, kommt am besten am 14. April mit zur „Wildkräuterwanderung: Kräuter finden mitten in Wien“. Von 14 bis 17 Uhr geht es bei einer ausgiebigen Wanderung der VHS Penzing über die Steinhofgründe um einen kreativen Einsatz der Wildkräuter, ob als erfrischende Beilage zum Salat oder als gesundes Pesto. Treffpunkt ist bei der Feuerwehr Steinhof, Johann-Staud-Straße 75, 1160 Wien.

Am 20. April werden in der VHS Heiligenstadt (19., Heiligenstädter Straße 155) Gänseblümchen, Löwenzahn, Bärlauch, Brennnessel, Scharbockskraut und vieles mehr zu Kräuteraufstrichen, Wildkräutersalat, Kräutertee, Kräutersalzen, Spitzwegerich-Trunk und Entschlackungswickel verarbeitet.

Fotografieschwerpunkt in Margareten, Trash-Art-Ausstellung in der Landstraße

Streetphotography bietet die VHS polycollege (5., Johannagasse 2) für jene an, die die Stadt mit neuen Augen entdecken wollen. Beim ersten Termin am 19. April (18 bis 21 Uhr) erfolgt die Einführung, bevor am zweiten Termin am 21. April (10 bis 14 Uhr) mögliche Perspektiven und Motive in der Stadt ausprobiert werden. Analysiert werden die Werke am 26. April (18 bis 21 Uhr).

Wer nach Equipment sucht, ist beim großen Flohmarkt des VHS Film und Medien Zentrum Margareten (FMZ) am 20. April von 13 bis 19 Uhr in der Johannagasse 2 gut aufgehoben: Videokameras, Kamerazubehör, Leuchten, Stative, Monitore und vieles mehr freuen sich auf neue BesitzerInnen.

Nicht Wiederverwendetes, sondern Weggeworfenes und Gefundenes aus Papier, Plastik und Metall ist das Rohmaterial, mit dem die bildende Künstlerin Irene Wölfl ihre Werke gestaltet: Die Resultate zeigt die VHS Landstraße am 4. April bei der Vernissage „Found in“, die Künstlerin ist anwesend: 18.30 Uhr, Hainburger Straße 29, 1030 Wien. Anschließend ist die Ausstellung ist bis 27. April montags bis freitags, 9 bis 20 Uhr, bei freiem Eintritt zu sehen.

Wir müssen reden: Am 27.4. ist Gesellschaftsklimatag

Als Teil des Gesellschaftsklimabündnisses organisieren die Wiener Volkshochschulen Sprechstunden der Vielfalt. Bereits zum fünften Mal sollen am 27. April mithilfe von moderierten Speedtalks Vorurteile abgebaut und zu einem positiven Klima in einer diversen Gesellschaft beigetragen werden.

Die VHS Brigittenau nimmt mit der von Erwin Steinhauer moderierten Sprechstunde der Vielfalt am Platz der Kinderrechte in 1200 Wien von 14 bis 15 Uhr teil. In der VHS Hernals gibt es eine Sprechstunde von 14 bis 16 Uhr am Elterleinplatz (bei Regen in der Rötzergasse 15). Diese wird vom Netzwerk SprachenRechte moderiert, das für Grundrecht auf Schutz und Förderung der sprachlichen Identität eintritt. Und am Platz vor der VHS Simmering (11., Gottschalkgasse 10) findet ebenfalls von 14 bis 15 Uhr eine Sprechstunde der Vielfalt statt.

Faszination Gehirn in Penzing, Yuri’s Nacht in der Urania

Eine Reihe kostenloser Workshops und Vorträge in der VHS Penzing rückt das Gehirn mit all seinen Facetten in den Fokus. Wie geht Gedächtnistraining, was ist Brainfood, wie leiste ich Erste Hilfe bei einem Schlaganfall? Einfache Tricks zur Entspannung durch Meditation, Mentaltraining, Lach-Yoga und vieles mehr über das wohl faszinierendste und vielseitigste menschliche Organ gibt es von 10. bis 30. April in der Hütteldorfer Straße 112.

Wissenschaftlich geht es auch am 12. April in der VHS Wiener Urania und der Urania Sternwarte bei „Yuri’s Night“ zu: Am 12.4. 1961 flog der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch ins All, Anpfiff für das Zeitalter der bemannten Raumfahrt. Anlässlich dessen gibt es spannende Vorträge etwa zu NASA- und Marsmissionen mit Experten u.a. vom Institut für Weltraumforschung Graz und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Anschließend geht es zum Sternderl schau’n auf die Urania Dachterrasse. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei!

Weitere Informationen und das komplette Programm auf www.vhs.at

Foto/Quelle: Shutterstock/ Matej Kastelic 

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