Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Sei kein Schweindl!

Gemeinsam für ein sauberes Wien

Im Gegensatz zu Schweinen, die als sehr reinliche Tiere gelten, gibt es unter Menschen immer wieder „Schweindln“, die sich nicht an die Sauberkeitsspielregeln halten. Diesen ist die heurige Sauberkeitsoffensive der MA 48 gewidmet, die regelmäßig mit Augenzwinkern die Einhaltung der Spielregeln einmahnt.

„Wien zeigt sich auch in Sachen Sauberkeit von seiner schönsten Seite. Dies ist international bekannt und das soll auch so bleiben. Daher erinnern wir nach den langen Wintermonaten wie jedes Frühjahr auch heuer wieder mit witzigen und leicht provokanten Sprüchen an die Sauberkeitsspielregeln und daran, dass die WasteWatcher Verfehlungen strafen“, so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Im Zentrum der diesjährigen Sauberkeitskampagne stehen Hundekot, Tschick und Verschmutzungen jeder Art. „Wir ahnden Sauberkeitsverfehlungen seit neun Jahren. Erfreulicherweise hält sich der Großteil der Wienerinnen und Wiener längst an die Spielregeln“, bedankt sich Sima. Jene wenigen „schwarzen Schafe“, die das nicht tun, müssen mit Strafen rechnen.

Organstrafen nun ab 50 Euro

Zusätzlich wird mit der Offensive auch auf die Erhöhung der Organstrafen hingewiesen: Mit 3. März 2017 wurde die Novelle des Wiener Reinhaltegesetz im Wiener Landtag beschlossen, wobei es in einigen Bereichen zu Anpassungen und Erweiterungen kam: Künftig können die WasteWatcher für ein Organmandat statt bisher 36 Euro nun mindestens 50 Euro verlangen, wobei der Strafrahmen bei Organmandaten bis zu 90 Euro betragen kann. Im Falle einer Anzeige drohen  bis zu 2.000 Euro maximaler Strafe. „Unser Ziel sind nicht maximale Strafen, sondern maximale Sauberkeit“, betont Sima. „Die Gelder sind zweckgebunden und werden für weitere Sauberkeitsmaßnahmen eingesetzt“, so Sima.  Mit der Novelle werden nun auch die Gewässer – wie Alte und Neue Donau – ins Gesetz aufgenommen. Wer also künftig Mist in Wiens Gewässer wirft, kann gestraft werden. Erfasst vom Gesetz wird nun auch explizit das sogenannte „Stadtmobiliar“, wie Bänke und andere Sitzgelegenheiten, Litfasssäulen, Hydranten, Spielgeräte und Poller. Bisher waren im Reinhaltegesetz nur Grünflächen und öffentliche Flächen definiert.

Hundekot – 100.000 Sackerl am Tag! 

Lange Zeit Top-Thema, hat sie die Problematik des Hundekots in den letzten Jahren dramatisch verbessert. Rund 100.000 mit „eindeutigem Inhalt“ gefüllte Hundekotsackerl finden sich täglich in Wiens öffentlichen Mistkübeln und Restmüllbehältern auf den privaten Liegenschaften. Die Zahlen, aber auch Umfragen und das subjektive Empfinden bestätigen: Die HundehalterInnen nehmen das Angebot der Gratis-Sackerl fürs Gackerl an. Bei 55.600 gemeldeten Hunden in der Millionenstadt ist dies eine echte Erfolgsgeschichte. Jährlich landen rund 36 Mio. Sackerl mit Hundekot in Wiens öffentlichen Mistkübeln und Restmüllbehältern, es gibt mittlerweile 3.453 Hundekotsackerlspender mit Gratis-Sackerl fürs Gackerl in den Bezirken. 

Tschickstummel – 100 Mio. pro Jahr

Dank der Sauberkeitsoffensiven werden pro Jahr rund 100 Mio. Tschickstummel in den dafür vorgesehenen Papierkörben mit Aschenrohren und den freistehenden Aschenrohren der MA 48 gesammelt. Es gibt über 19.000 Papierkörbe mit Aschenrohren und rund 1.200 freistehende Aschenrohre der MA 48 im öffentlichen Raum, in die man die Zigarettenstummel bequem und legal entsorgen kann – und die RaucherInnen nehmen das Angebot verstärkt an. Hinzu kommen noch Hunderte Aschenrohre in den Wiener Parks oder Aschenbecher an öffentlichen oder auch privaten Einrichtungen, die auch von RaucherInnen in Anspruch genommen werden. 

Illegal entsorgten Kühlgeräte: Minus 64 %

Die Anzahl der auf Gehsteigen, in Grünflächen abgestellten Kühlgeräte wurde von 2008 auf 2016 um 64 Prozent reduziert. Von knapp über 1.800 im Jahr 2008 auf ca. 650 Stück im Vorjahr. Kühlgeräte und selbstverständlich auch alle anderen Elektrogeräte können sowohl beim Handel (beim Kauf eines entsprechenden Neugeräts) als auch auf den Mistplätzen gratis abgegeben werden. 

Illegal entsorgter Sperrmüll: Minus 41 %

Auch in Sachen illegal abgelagertem Sperrmüll konnte eine deutliche Entspannung festgestellt werden: Über 41 Prozent nahmen in diesem Bereich die Verunreinigungen ab. Von ca. 114.000 Kubikmeter im Jahr 2008 auf 67.000 Kubikmeter im Vorjahr. Für die legale und kostenlose Entsorgung von Sperrmüll stehen ebenfalls die Mistplätze zur Verfügung. 

Der auf den öffentlichen Mistplätzen an die MA 48 übergebene Abfall wird ordnungsgemäß getrennt und in Österreich umweltgerecht entsorgt. Gut erhaltene Einrichtungsgegenstände oder Elektrogeräte, welche auf den Mistplätzen in der 48er-Tandler-Box abgegeben wurden, werden im 48er-Tandler bzw. dem 48er-Basar günstig weiterverkauft oder an karitative Organisationen übergeben. 

Das Serviceangebot im Überblick - kein Grund für Ausreden

Neben Bewusstseins- und Informationskampagnen sowie Mitmachaktionen wie der Putzaktion "Wien räumt auf. Mach mit!“ hat die Stadt Wien das Angebot zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Müll in den letzten Jahren ständig ausgebaut, es gibt keine Ausreden!

Es gibt in Wien

  • über 3.450 Hundesackerlautomaten mit "Gratis-Sackerl fürs Gackerl"
  • über 24.000 öffentliche Papierkörbe von der MA 42 und der MA 48 in den Parks und auf den Gehsteigen, davon über 19.000 mit Aschenbechern
  • zusätzlich ca. 1.200 freistehende Aschenrohre bei anderen hochfrequentierten Plätzen wie bei U-Bahnen oder vor Theatern, sowie etliche Aschenrohre in den Parks der MA 42
  • Mistplätze zur kostenlosen Abgabe von Sperrmüll und Co.
  • über 213.000 Altstoffsammelbehälter für die getrennte Sammlung
  • das gesamte Angebot der MA 48 im Onlinestadtplan der Stadt Wien (www.wien.gv.at/stadtplan, Karteninhalt "Saubere Stadt")
  • zusätzlich das gesamte Angebot der MA 48 auch mobil mit der kostenlosen 48er-App für Android- und iOS-Endgeräte
  • bewusstseinsbildenden Maßnahmen in Sachen Sauberkeit: 
    • Wien räumt auf. Mach Mit!, die große Mitmachaktion heuer vom 24. April bis zum 7. Mai 2017
    • Mistfest am 23. und 24. September 2017 in Hernals
    • Mistmeisterschaften für Volksschulklassen vom Februar bis Mai 2017
    • Ferienspiel auf der Deponie Rautenweg im Juli und August 2017
    • Programm für Kindergärten zum Thema Anti-Littering
    • Infos zum Angebot für Kindergärten und Schulen auf www.eule-wien.at
    • Infos zur aktuellen MA 48-Kampagne auf www.abfall.wien.at
Foto: MA 48

Kommentare

Hans

Mir ist dieser Tschickrauch aus den Röhren auch schon negativ aufgefallen. Mein erster Gedanke: Hoffentlich fängt der Behälter nicht gleich Feuer.

Iris20

Das wäre dann schon wieder zu viel Eigeninitiative. Die Leute stört es ja auch nicht, wenn vor der Eingangstüre des Wohnbaus der Dreck am Boden liegt. Mich schon, deshalb bücke ich mich und werfe ab und zu auch aden Müll anderer in den Mistkübel.

kritischer Konsument

Die Tschickrohre rauchen oft entsetzlich, weil sie nicht richtig ausgedrückt werden. Ich verstehe nicht, warum man vom nächstgelegenen Geschäft micht einfach rausgeht und ein halbes Glas Wasser reinschüttet

kritischer Konsument

Seit's was kostet, gibt es weniger Hundedreck auf den Gehwegen. Und ich hoffe, mit den Strafen für Tschicks wird es ähnlich. Man sollte es nur denjenigen sagen, die es noch nicht wissen und die man gerade dabei erwischt. Dann hoffe ich, daß auch die Sonnenblumenkerneschalen-Verunreinigung durch unsere türkischen Mitbürger bestraft wird.

Iris20

Die Werbung finde ich irgendwie lieb.

Günstig einkaufen

Gutscheine sind beliebt

Gutscheine sind beliebt: Laut der Gutscheinstudie 2015 suchen Kunden grundsätzlich nach Gutscheincodes und anderen Sparmöglichkeiten beim Einkauf. Klappt das nicht, brechen vier von zehn Kunden den Kaufvorgang ab. Zudem kaufen 62 Prozent eher bei einem Shop ein, wenn für diesen Gutscheine angeboten werden und 70 Prozent der Coupon-Nutzer haben schon mal mehr gekauft als geplant, um den Mindestbestellwert eines Gutscheins zu erreichen. Das sind Fakten, die man im Verkauf definitiv berücksichtigen muss. 

Verkaufsförderung für den Einzelhandel 
Gutscheine und Coupons werden oft für Online-Einkäufe benutzt. Der stationäre Einzelhandel soll nun auch davon profitieren. Dazu bietet Gonnado sogenannte Retargeting-Werbung an. Dadurch werden nur diejenigen Kunden mit Online-Anzeigen beworben, die sich tatsächlich für ein bestimmtes Produkt interessieren. Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Kunde den Gutschein auch beziehen und an der Kasse im Geschäft einlösen wird. 

Retargeting-Werbung messbar gemacht 
Um die Erfolge von Online-Werbung im stationären Einzelhandel zu messen, werden die Gutscheine als Verbindung zwischen der On- und Offlinewelt eingesetzt. Der Weg eines Gutscheins lässt sich vom ersten Klick auf ein Werbebanner im Internet bis zur Einlösung an der Kasse verfolgen. Durch diese einzigartigen Mobile-Gutscheine ist es Gonnado also möglich festzustellen, welche Online-Anzeige zu welchem Verkauf geführt hat. Diese Gutscheine können somit zur Verkaufsförderung im Einzelhandel enorm viel beitragen, da ihre Erfolge gemessen und optimiert werden können. 

Weitere Infos finden Sie hier.

Foto: Gonnado
 
Wachstum

PALMERS erobert CEE-Markt

Knapp anderthalb Jahre nach der Übernahme der PALMERS Textil AG, des größten österreichischen Wäschekonzerns, realisiert der PALMERS-Vorstand – Marc, Tino und Luca Wieser – den ersten wichtigen Meilenstein seiner Osteuropa-Expansion: Mit Neueröffnung eines Stores in Budapest im März durch einen etablierten regionalen Franchise-Nehmer sowie des Standortes in Prag im April als Joint Venture, setzt PALMERS den Startschuss für das Filial-Rollout in Teschechien, der Slowakei, Ungarn und der Balkanhalbinsel und will sein Filialnetz bis Ende des Jahres in der Region verdichten. PALMERS positioniert sich mit seinen neuen Boutiquen als Street Brand in Innenstadtlagen und relevantesten Shoppingmeilen und spricht in verjüngtem, puristischem Store-Design vor allem die lokale modeaffine Klientel und Touristen an. 

Präsenz im Wachstumsmarkt CEE

„Der CEE-Markt ist von großer strategischer Bedeutung für PALMERS. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit den neuen Standorten künftig großes Wachstumspotenzial erschließen. Die Kunden legen Wert auf hohe Qualität und zeitgemäße Designs. Wir freuen uns, hier zuverlässige Partner gefunden zu haben. Von Prag und Budapest ausgehend werden wir unsere Vertriebs-Aktivitäten in der CEE-Region und damit auch unsere internationale Präsenz künftig systematisch verstärken. Ganz bewusst setzen wir dabei auf die Qualität und Frequenz beliebter Einkaufstraßen“, so Marc Wieser, Vorsitzender des Vorstandes der PALMERS Textil AG, über die Expansionspläne. 

Modernisierung des Point of Sale

Mit weltweit mehr als 300 Standorten setzt PALMERS weiterhin auf sein starkes Filialnetz. „Die wichtigste Säule für unser Unternehmen ist die persönliche Beratung der Kundinnen vor Ort durch unsere bestens geschulten Mitarbeiterinnen, womit wir uns vom Mitbewerber deutlich abheben wollen“, so Marc Wieser. Ein wichtiger Meilenstein im Transformationsprozess des 103 Jahre jungen österreichischen Textilherstellers ist – neben der verjüngten Kollektion – der modernisierte Auftritt am Point of Sale: „Mit neuen Store-Konzepten, die vor allem das Produkt besser inszenieren und mit Eleganz Lust auf Verweilen und Stöbern machen, werden die Filialen für unsere Kundinnen wieder attraktiver gestaltet.  Besonders jüngere Kundinnen – eine für uns sehr wichtige Zielgruppe – möchten wir damit verstärkt in die Filiale einladen, um ihnen die Markenwelt von PALMERS neu näherzubringen.“

Foto: Lukas LORENZ
Verbrechensopferhilfe

Hofer spendet 10.000 Euro

Ende Februar 2017 übergab Hofer-Generaldirektor Günther Helm gemeinsam mit Hofer-Hauptgeschäftsführer Michael Kronegger der Vizepräsidentin des WEISSEN RINGES, Lyane Sautner, und dem oberösterreichischen Landesleiter Franz Grünbart einen Scheck in der Höhe von 10.000 Euro für die Verbrechensopferhilfe.

Der Lebensmittelhändler Hofer unterstützt bereits zum vierten Mal die Verbrechenshilfe-Organisation WEISSER RING mit einer Spende von insgesamt 10.000 Euro, jeweils zur Hälfte in Form von Lebensmittelgutscheinen und Bargeld. „Diese Unterstützung“, so Generaldirektor Günther Helm, ist für uns ein Zeichen großer Wertschätzung der Arbeit des WEISSEN RINGES. Als Handelsunternehmen, das auf Nachhaltigkeit großen Wert legt, und die Sorgen und Nöte seiner Mitarbeiter und Kunden ernst nimmt, ist der WEISSE RING ein wichtiger Partner bei der Unterstützung von Menschen, die Opfer von Raub, Diebstahl oder Gewalt geworden sind.“ 
 
Der WEISSE RING hilft und unterstützt auf vielen Ebenen – angefangen von der unmittelbaren Krisenintervention nach der Tat über längerfristige psychologische Betreuung bis zur psychosozialen und juristischen Prozessbegleitung. Außerdem benötigen viele Menschen, die Opfer von Verbrechen geworden sind, eine schnelle finanzielle oder organisatorische Unterstützung. Für diese Hilfe ist der WEISSE RING auf Spenden- und Sponsorengelder angewiesen. „Mit dieser Spende“, so Lyane Sautner, „können wir vielen Menschen rasch und unbürokratisch aus der größten Not heraushelfen. Wir bedanken uns herzlich!“ 

Foto: Hofer KG
Hilfsprojekte

Öko-soziale Pfarren ausgezeichnet

Umweltfreundliche Teelichter, Wasserspeicher in Afrika oder Gemeinschaftsgartenprojekt: Pfarren der Erzdiözese Wien setzen die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus in die Praxis um.

Acht Pilotpfarren wurden jetzt in Wien vom Generalvikar der Erzdiözese Wien, Nikolaus Krasa, für ihr Engagement im Bereich „öko-fair-sozial“ ausgezeichnet. Beim Projekt „Pfarrgemeinde FairWandeln“ des Welthauses der Katholischen Aktion Wien durch werden Pfarren dabei unterstützt, konkrete Maßnahmen in den Bereichen Schöpfungsverantwortung, faire Wirtschaft und soziale Verantwortung in der eigenen Pfarrgemeinde zu setzen.

Mit dem Projekt „Pfarrgemeinde FairWandeln“ sei die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus „in unserer Erzdiözese ein Stück weit umgesetzt worden“, würdigt Krasa das Projekt, das das Welthaus der Katholischen Aktion Wien in Kooperation gemeinsam mit 17 entwicklungspolitischen und Umweltorganisationen durchführt. Krasa beeindruckt dabei „das vernetzte, oft überpfarrliche Handeln“ der acht Pfarren.

Ziel der Initiative „Pfarrgemeinde FairWandeln“ ist die eigenverantwortete Weiterentwicklung der einzelnen Pfarrgemeinden, die sich bei Projektteilnahme zu einer „öko-fair-sozial gerechteren“ Handlungsweise verpflichten. Sie werden vom "FairWandeln"-Team begleitet, unterstützt und mit anderen Pfarren vernetzt. Die Pfarren selbst profitieren von der Teilnahme an der Initiative des Welthauses auch durch die öffentliche Wertschätzung des pfarrlichen Engagements und die Hilfestellung und Beratung bei der konkreten Umsetzung der Enzyklika „Laudato si“.

Neben der Bewusstseinsänderung für öko-soziale Themen haben manche Projekte auch eine missionarische Komponente, da sie kirchenferne Gruppen ansprechen und dadurch ein niederschwelliger Kontakt zur Pfarrgemeinde ermöglicht wird.

Folgende Pilotpfarren wurden ausgezeichnet: der Pfarrverband Göllersbach und die Pfarre Großebersdorf (Nord-Vikariat), die Pfarren St. Josef-Leesdorf in Baden und die Erlöserkirche und Familienkirche in Wiener Neustadt (Süd-Vikariat) sowie die vier Wiener Pfarren Gersthof, Hütteldorf, Erlöserkirche Endresstraße und der Entwicklungsraum Baumgarten-Oberbaumgarten.

Die Palette der Projekte ist groß. So gestalteten die Weinviertler Göllersbachpfarren einen Lebensraum für Mensch und Tier („Franziskusgarten“), die Pfarre St.-Josef/Baden errichtete drei Wasserspeicher in der Partnerpfarre Luduga in Tansania und die Pfarre Oberbaumgarten wird sich in Zukunft besonders der Themen Mülltrennung und –recycling annehmen. In der Pfarre Gersthof in Wien 18 wurde als Alternative zu Halloween eine umweltfreundliche „Nacht der 1000 Lichter“ gefeiert, in der Pfarre Hütteldorf ein Gemeinschaftsgartenprojekt ins Leben gerufen und in mehreren Pfarren fand bei verschiedenen Veranstaltungen eine freundschaftliche Annäherung an geflüchtete Menschen statt.

Die Initiative „Pfarrgemeinde FairWandeln“ wird nach dem Abschluss der Pilotphase nun auch den anderen Pfarren der Erzdiözese Wien angeboten.

Weitere Infos unter www.fairwandeln.at

Foto: Philip Kuhlmann
Produktrückruf

Faschingskostüm Paw Patrol Sky

Die Firma Owim GmbH & Co. KG warnt vor der Verwendung des Artikels „Paw Patrol Sky Kostüm Kleid und Haarband mit aufgesetzten Ohren und Brille“ mit der Artikelnummer 278576.

Die Firma Owim GmbH & Co. KG führt im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes aktuell einen Warenrückruf des Artikels „Paw Patrol Sky Kostüm Kleid und Haarband mit aufgesetzten Ohren und Brille“ mit der Artikelnummer 278576 (siehe Aufdruck auf dem Pflegeetikett an der Innenseite des Artikels) durch.

Teile des Haarbandes besitzen in der Nähe von offenen Flammen keinen ausreichenden Schutz gegen Entflammbarkeit. Eine Verbrennungsgefahr kann daher nicht ausgeschlossen werden. Die Firma Owim GmbH & Co. KG bittet daher alle Kunden dringend, den Rückruf zu beachten und den betroffenen Artikel nicht weiter zu verwenden.

Der betroffene Artikel wurde bei Lidl Österreich seit 23.01.2017 verkauft. Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl Österreich sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl Österreich verursacht worden ist.

Von dem Warenrückruf ist ausschließlich der Artikel „Paw Patrol Sky Kostüm Kleid und Haarband mit aufgesetzten Ohren und Brille“ mit der Artikelnummer 278576 (siehe Aufdruck auf dem Pflegeetikett an der Innenseite des Artikels) betroffen. Andere Produkte der Firma Owim GmbH & Co. KG und andere Faschingskostüme sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Kundeninformation

Lidl Österreich bittet alle Kunden, bereits gekaufte Artikel in den Lidl-Filialen zurückzugeben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Die Firma Owim GmbH & Co. KG entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Bei Fragen zum Thema steht der Lidl-Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 8:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung.

Gesundheit

Mehr Lebensqualität für Allergiker

Hausstaubmilben zählen zu den häufigsten Allergie-Auslösern überhaupt. Bis zur richtigen Diagnose dauert es meist Jahre, denn die Symptome sind oft nicht eindeutig zuzuordnen. Viele Allergiker haben bis dahin bereits Asthma entwickelt. Nun gibt es neue Perspektiven: Die Milbentablette ist eine neue, innovative Form der sogenannten spezifischen Immuntherapie, die das Potenzial hat, die Allergie nachhaltig einzudämmen. Zusätzlich kann auch allergisches Asthma wirksam behandelt werden. Für die Medizin ein Meilenstein, denn die Milbentablette ist das erste und bisher einzige Präparat einer spezifischen Immuntherapie, das die Kriterien einer europäischen Zulassung sowohl für allergischen Heuschnupfen als auch für Asthma erfüllt, wodurch nun auch Allergiker mit nicht gut kontrolliertem Asthma erstmals die Möglichkeit einer langfristigen Hilfe haben.

Insgesamt leidet bereits jeder 4. Österreicher an einer allergischen Erkrankung, mehr als ein Drittel davon an einer Hausstaubmilben-Allergie. Diese Milben sind winzig klein und mit freiem Auge nicht sichtbar. Trotz ihrer geringen Größe macht das kleine Spinnentier vielen Menschen das Leben schwer. „Die Eiweiße in den Körpern von abgestorbenen Hausstaubmilben und besonders im Kot enthalten 33 unterschiedliche Allergene, die vor allem im Schlaf eingeatmet werden“, erklärt der Biologe Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Hemmer vom Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ) in Wien. „Sie ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen, sind lichtscheu und lieben eine warme sowie feuchte Umgebung. Daher bietet das Bett den idealen Lebensraum.“ Reichlich Nahrung finden Hausstaubmilben aber auch in Polstermöbeln, Teppichen oder Stofftieren. Wir transportieren die Milbenallergene zudem auf unserer Kleidung von Ort zu Ort. „Studien fanden heraus, dass die Allergenbelastung nicht nur im Bett besonders hoch ist, sondern auch an anderen Orten wie in öffentlichen Verkehrsmitteln, in der Schule, in Kindergärten, am Arbeitsplatz oder auf Kinositzen. Hausstaubmilben sind somit unsere ständigen Begleiter“, so Hemmer.

Symptome bleiben oft unerkannt

Die Beschwerden treten ganzjährig auf und sind – im Gegensatz zu anderen Allergien – vorwiegend nur eine verstopfte Nase. „Dadurch werden die Beschwerden häufig nicht als Allergie erkannt und erst Husten und Atemnot führen zu einem allergologisch geschulten Arzt, der dann die richtige Diagnose stellt“, beschreibt Dr. Peter Ostertag, Leiter der Abteilung für HNO-Krankheiten am Krankenhaus Kufstein, weshalb Allergiker oft erst nach Jahren mit einer Behandlung beginnen. Das Drama der späten Diagnose: „Gerade die Allergene der Milbe sind besonders klein und können damit leicht in die Lunge gelangen, wo sie eine Entzündung auslösen. Etwa jeder vierte Hausstaubmilben-Allergiker ist auch asthmakrank“, so Ostertag. „Es leiden die Schlafqualität, der berufliche Alltag, das soziale Leben und das emotionale Wohlbefinden – und das rund ums Jahr“, weiß Otto Spranger, Sprecher der Selbsthilfegruppe Österreichische Lungenunion. „Je länger anfängliche Symptome unbehandelt bleiben, umso mehr sinkt die Lebensqualität und die Gefahr für Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma steigt.“ 

Drei Säulen der Behandlung

Um die Allergie in den Griff zu bekommen, hilft am besten eine Kombination aus drei Säulen: 

1.     Allergenvermeidung (u.a. Sanierung des Wohnraums)

2.     Medikamentöse Therapie zur Minderung der akuten Beschwerden (meist Kortison, da Antihistaminika bei der Hausstaubmilben-Allergie begrenzt wirksam sind)

3.     Ursachenbekämpfung und langfristige Allergietherapie durch die spezifische Immuntherapie (SIT, „Allergie-Impfung“)

Bei der Allergenvermeidung ist Pflicht, dass die Maßnahmen konsequent und langfristig umgesetzt werden. Gegen die akuten Beschwerden helfen Kortison und Antihistaminika. Um nicht nur die Symptome kurzzeitig zu lindern, sondern das Übel direkt an der Wurzel zu packen, hilft nur die spezifische Immuntherapie. Ostertag beschreibt das Therapieprinzip: „Durch die kontinuierliche Verabreichung des Allergens in einer hohen Dosierung lernt das Immunsystem nach und nach das Hausstaubmilbenallergen nicht mehr als Gefahr wahrzunehmen. Es wird wieder toleriert.“ Bei acht von zehn Patienten bessern sich Beschwerden sowie Krankheitsverlauf deutlich.

Erste SIT-Tablette für Milbenallergiker

Bisher war eine Immuntherapie für Milbenallergiker in Form einer Spritzen- oder Tropfenkur erhältlich. Die klassische Immuntherapie in Spritzenform ist zwar gut wirksam, aber für Patienten durch regelmäßige Arztbesuche recht aufwändig. Ferner konnten bislang Patienten, die bereits Asthma entwickelt hatten, nur dann mit der SIT behandelt werden, wenn es durch Medikamente gut kontrollierbar war. Damit waren bis dato viele Patienten unterversorgt. Die neue „Milbentablette“ erweitert nun die therapeutischen Möglichkeiten ganz erheblich und füllt diese Lücken. 

Größtes Studienprogramm mit bahnbrechendem Erfolg

Im bislang weltweit größten Studienprogramm in der Geschichte der SIT bei Hausstaubmilben-Allergie wurde die Wirksamkeit der neuen schnell-löslichen Tablette an rund 6.000 Patienten auf drei Kontinenten in 20 Ländern geprüft. Aufgrund der guten Studienergebnisse der zwei großangelegten Wirksamkeitsstudien wurde die Milbentablette sowohl für Patienten (18 bis 65 Jahre) mit allergischem Schnupfen (med. Rhinitis) wie auch für Erwachsene mit nicht gut kontrolliertem allergischem Asthma zugelassen. „Die typischen Symptome an Augen und Nase tagsüber und nachts nahmen deutlich ab, die Tage mit starken Beschwerden und die Intensität der Symptome reduzierten sich um die Hälfte. Zudem benötigten die Anwender weniger zusätzliche Medikamente und schliefen besser als mit Placebo behandelte Patienten“, fasst Ostertag die Ergebnisse der Rhinitis-Studie zusammen. 

Große Erfolge bei Asthmapatienten

Die Ergebnisse der Asthmastudie zeigen, dass das Risiko einer Verschlechterung des Asthmas trotz verminderter, verwendeter Kortison-Dosis um mehr als ein Drittel (34%) sinkt. Auch das Risiko nächtlichen Erwachens und/oder verstärkter Symptome tagsüber ist reduziert. Zudem kann die Gefahr einer Verschlechterung der Lungenfunktion fast um die Hälfte (42%) vermindert werden. „Zum allerersten Mal haben nun auch Patienten mit nicht gut kontrollierbarem Asthma Zugang zu einer Behandlung, die die Ursache der Erkrankung angreift und die Lebensqualität und die Gesundheit langfristig verbessert“, zeigt sich Ostertag von der neuen Therapie überzeugt. Hausstaubmilben-Allergiker können die neue Therapie bequem zuhause durchführen, nachdem die erste Einnahme in der Arztpraxis erfolgt ist. „Vielen war es bisher zu mühsam, die dreijährige Spritzenkur durchzuführen und dafür etwa alle sechs Wochen zum Arzt zu gehen. Nur wenige Patienten nutzen daher diese wertvolle Chance“, so Patientenvertreter Spranger. „Mit der neuen patientenfreundlichen Milbentablette, die bequem daheim eingenommen werden kann, gibt es nun einige Ausreden weniger.“

Die Erstverschreibung erfolgt über den Facharzt für HNO-, Lungen- oder Hautkrankheiten, die Weiterverordnung kann auch über den Hausarzt erfolgen. Über drei Jahre soll die geschmacksneutrale Schmelztablette dann einmal täglich unter die Zunge gelegt werden, wo sie sich innerhalb von 30 Sekunden auflöst. Erste wirksame Erfolge können bereits 8 bis 14 Wochen nach Behandlungsbeginn erwartet werden.

www.milbencheck.at
www.allergenvermeidung.org

Foto: Shutterstock/pathdoc
Handelsverbandes

EU setzt langjährige Forderung um

Aufhebung der Mehrwertsteuerbefreiung für Postlieferungen aus Drittländern unter 22 Euro ab 2021 bringt mehr Wettbewerbsfähigkeit und Chancengleichheit im globalen Handel

Ein EU Kommissionsvorschlag zur Mehrwertsteuerrichtlinie liegt bereits vor. Die Steuerbefreiung für die Einfuhr von Kleinsendungen aus Drittstaaten - bis 22 Euro Warenwert - soll demnach mit 1. Jänner 2021 abgeschafft werden. Dies bedeutet einen Anstieg der Mehrwertsteuereinnahmen der Mitgliedstaaten von 7 Mrd. EUR jährlich und verbesserte Wettbewerbsbedingungen für die gegenwärtig benachteiligten Unternehmen aus der EU.

Im Sinne eines funktionierenden europäischen Binnenmarkts wäre es sinnvoll, dass die geplante Geoblocking Verordnung frühestens mit der Mehrwertsteuerrichtlinie in Kraft tritt.

Zuletzt wurden diese Problematiken im Jänner von Rainer Will in seiner Rede vor dem Forum for International Retail Association Executives (FIRAE) in New York angesprochen. Mit Finanzminister Schelling gab es im Jänner 2016 Gespräche. Im Zuge der Verhandlungen rund um die Geoblocking Verordnung  führte der Handelsverband weitere intensive Gespräche im Wirtschaftsministerium und in Brüssel, wo Rainer Will seit 2016 im Board of Directors der EMOTA die Interessen der heimischen Händler vertritt.

Weiters soll die Mehrwertsteuerrichtlinie für Erleichterungen beim grenzüberschreitenden Handel  innerhalb der EU sorgen. Schätzungen gehen davon aus, dass bei der Befolgung mehrwertsteuerlicher Pflichten dem Unternehmen für jeden belieferten Mitgliedstaat jährliche Kosten von 8000 EUR Kosten anfallen. Dies ist eine erhebliche Belastung für Unternehmen, insbesondere für KMU. 

Foto/Quelle: Shutterstock_IhorL/Handelsverband
Familienbetriebe

Landwirtschaft genießt hohes Ansehen

Image der Bäuerinnen und Bauern soll durch nachhaltige Ausrichtung und konsequente Qualitätsstrategie weiter gestärkt werden.

Bundesminister Andrä Rupprechter betonte jetzt bei der Grünen Woche in Berlin das hohe Ansehen der österreichischen  Landwirtschaft. „Die nachhaltige Ausrichtung und konsequente Qualitätsstrategie unserer heimischen Betriebe unterscheidet uns eindeutig vom europäischen Mainstream. Das ist ein Erfolgsmodell und findet Anerkennung bei den Österreicherinnen und Österreichern ebenso wie auf dem internationalen Parkett“, so Rupprechter. 2017 konzentriert der Bundesminister seine politische Arbeit  auf die ländlichen Regionen. „Ein Ziel ist es, dass die Bäuerinnen und Bauern und die Konsumentinnen und Konsumenten noch näher zusammenrücken. Darin liegt der Schlüssel zu den Herausforderungen der Zukunft – von der Ernährungssicherheit bis zum Klimaschutz“, erklärte der Minister. Das BMLFUW wird 2017 einen zusätzlichen Leistungsbericht über die heimische Landwirtschaft sowie einen Lebensmittelbericht vorlegen. Diese Berichte werden neben den wirtschaftlichen auch die sozialen, kulturellen und ökologischen Leistungen der österreichischen Landwirtschaft hervorheben sowie den Fokus auf die Sicherheit, den Genuss und die zukünftigen Ernährungstrends legen. Damit soll die große Bedeutung dieses Sektors für Österreich in der Öffentlichkeit hervorgestrichen und das positive Image weiter gestärkt werden. 

Dabei hat Österreich schon eine gute Ausgangslage: Umfragedaten der GfK Austria belegen das positive Image der heimischen Landwirtschaft. Österreichs Bevölkerung steht zu den bäuerlichen Familienbetrieben: Aufgaben wie der Erhalt des ländlichen Raums, die Pflege der Kulturlandschaft und die Produktion frischer sowie qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel werden von 80 bis 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher hoch geschätzt. Zudem genießen Bäuerinnen und Bauern höchstes Vertrauen in der Bevölkerung, ähnlich wie die Berufsgruppen Ärzte, Polizisten und Handwerker. „Das hervorragende Image ist vor allem ein Verdienst der österreichischen Bäuerinnen und Bauern selbst. Daher sollten wir uns in Zukunft noch mehr auf unsere Stärken konzentrieren. Ganz nach dem Motto: Bäuerliche Produktvielfalt statt hochindustrialisierter Agrarproduktion“, erklärte Rupprechter. 

Regionale Produktion und regionaler Konsum sind treibende Kräfte für die heimische Wirtschaft. Die Nähe zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung, Vermarktung und Konsum leistet auch einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigeren Entwicklung.  Die agrarpolitischen Schwerpunkte Österreichs heben sich deutlich vom europäischen Mainstream ab. Im Rahmen der Ländlichen Entwicklung fördert das BMLFUW Innovation, Umwelt- und Tierwohl, Diversifizierung, Vermarktung, Berggebiete sowie die Regionalentwicklung und investiert gezielt in Bildung. So können die vielseitigen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern und des ländlichen Raums weiterentwickelt werden. 

Rupprechter zog zudem eine positive Bilanz zum Ressortschwerpunkt 2016 „Best of Austria“, den er im vergangenen Jahr in Berlin präsentiert hat. Österreichs Außenhandel mit Agrarprodukten erreichte im vergangenen Jahr mehr als zehn Milliarden Euro, der Wert der Exporte stieg 2016 um 3,2 Prozent an. „Rund ein Drittel der weltweiten agrarischen Exporte Österreichs gehen nach Deutschland. Damit ist und bleibt unser Nachbar der wichtigste Handelspartner für die heimischen Lebensmittelproduzenten“, betonte der Minister.

Foto: shutterstock_ 56594224
Wirtschaft

WKÖ: Österreichischer Exportpreis 2017

Am 26. Juni werden jene Unternehmen geehrt, die durch ihr internationales Engagement zum wirtschaftlichen Aufschwung Österreichs beitragen

Der Österreichische Exportpreis würdigt alljährlich überdurchschnittliches Engagement heimischer Unternehmer im Ausland. „Die Leistungen unserer Exportwirtschaft können nicht genug gewürdigt werden. Mit der Verleihung der Österreichischen Exportpreise bitten wir erfolgreiche Exporteure vor den Vorhang. Denn mit ihren großen Erfolgen auf internationalen Märkten sorgen diese Unternehmen für Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand in Österreich“, so Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die Exportpreise werden heuer bereits zum 23. Mal vergeben. Im Rahmen der Exporters‘ Nite werden am 26. Juni 2017 im MuseumsQuartier Wien die Österreichischen Exportpreis 2017 in folgenden sechs Kategorien verliehen: Gewerbe & Handwerk, Handel, Industrie, Information & Consulting, Tourismus & Freizeitwirtschaft sowie Transport & Verkehr. Beurteilt werden die Exportleistungen der vergangenen Jahre. Darüber hinaus wird mit dem „Global Player Award“ ein Sonderpreis für die erfolgreiche Internationalisierung eines Unternehmens verliehen, das sich in den vergangenen Jahren eine starke Position am Weltmarkt erarbeitet hat, über ein effizientes Netzwerk im Ausland verfügt oder im Waren- oder Dienstleistungsexport sogar zu einem Pionier in einem bestimmten Land oder in einer Branche zählt. Zusätzlich wird mit dem „Expat Award“ ein verdienter Auslandsösterreicher für seinen Einsatz für die Exportwirtschaft ausgezeichnet.

Bewerbungen für die Exportpreise 2017 sind noch bis 20. Februar 2017 möglich.

Die Vergabe des Österreichischen Exportpreises erfolgt durch eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Die Mitglieder sind bekannte Persönlichkeiten aus der heimischen Wirtschaft, aus Politik und Medien, die eine objektive Bewertung der Bewerbungen garantieren.

Foto: shutterstock_563968294
Dating-App

Persönliche Matchmaker suchen den individuellen Traumpartner

Bei der international erfolgreichen Dating-App Once erhalten Partnersuchende einmal pro Tag eine Auswahl an handverlesenen Vorschlägen. Diese werden von menschlichen Matchmakern speziell für die User ausgewählt. Ab sofort geht das selbsternannte „Anti-Tinder“ noch einen Schritt weiter und bietet ein weltweit einzigartiges Premium-Feature: Singles können nun mit ihrem Matchmaker in Kontakt treten und ihm oder ihr ihre ganz persönlichen Wunschvorstellungen beschreiben. Der Matchmaker sucht nicht nur potenzielle Partner, sondern gibt auch Anregungen und Feedback zum eigenen App-Profil.

Once ist die am schnellsten wachsende Dating-App seit Tinder und kann seit ihrem Start in Österreich vor wenigen Monaten bereits über 100.000 Downloads verzeichnen. Die App, deren Ziel es ist, wieder mehr Romantik ins Online-Dating zu bringen, punktet vor allem durch ihre Privatsphäre, Sicherheit und Effizienz. Nun geht die innovative Liebes-App einen Schritt weiter und bringt eine Novität auf den Markt:

Erstmals beim Mobile Dating: Dein ganz „Persönlicher Matchmaker“

„Unser neues Premium-Feature ‚Persönlicher Matchmaker‘ erinnert an das klassische Verkuppeln“, beschreibt Jean Meyer, CEO von Once, die neue App-Funktion. „Personen, die auf der Suche nach einer ernsthaften Beziehung sind, können ihrem Matchmaker nun ganz genau beschreiben, welche Eigenschaften ihnen beim Partner wichtig sind. Dieser sucht dann einen User nach den gewünschten Kriterien.“ Das Feature ermöglicht, mit dem „Persönlichen Matchmaker“ innerhalb der App zu chatten und ihm direkt Feedback zu den vorgeschlagenen Profilen zu geben. Verwendet man das Service häufiger, schreibt man stets mit demselben Matchmaker. User haben also ihren ganz persönlichen Amor, ohne dafür den teuren Service von Partnervermittlungs-Agenturen in Anspruch nehmen zu müssen.

So funktioniert’s: Klassisches Verkuppeln – garantiertes Kennenlernen

Die Matchmaker haben, um ihre Auswahl treffen zu können, Zugang zu den Profilangaben der User. Nachdem der User seinem Matchmaker beschrieben hat, wonach er sucht, erhält er so lange potenzielle Partnervorschläge, bis jemand dabei ist, den der User kennenlernen möchte. Der „Auserwählte“ muss hierbei nicht die Premium-Funktion verwenden, um auf diesem Weg „gefunden“ zu werden. Der Matchmaker stellt daraufhin die beiden Personen einander vor. Es besteht sofort eine Verbindung innerhalb der App und die User können sich direkt unterhalten. Ab diesem Zeitpunkt überlässt der Persönliche Matchmaker die Konversation den Usern. 

Bei Once ist man überzeugt, mit dem neuen Feature die Erfolgsquote an erfolgreichen Partnervorschlägen, die bislang bei überdurchschnittlichen 35 Prozent lag, noch weiter steigern zu können. Das Service, das man bislang nur von Partnervermittlungs-Agenturen kennt, wird mit der neuen Premium-Funktion einer breiteren Masse zugänglich gemacht.

Slow-Dating für mehr Romantik

Nach dem erfolgreichen Launch in Ländern wie Frankreich, den USA, Deutschland und der Schweiz startete die Liebes-App Once 2016 auch in Österreich durch. Anstatt unzähliger Profile erhalten Once-User einmal pro Tag einen bis maximal vier handverlesene Vorschläge und haben 24 Stunden Zeit, sich nur mit diesen auseinanderzusetzen. Dabei treffen menschliche Matchmaker eine Auswahl – passend zum eigenen Profil. Once richtet sich damit an Personen, die auf der Suche nach einer ernsthaften Beziehung sind und das mit Erfolg: Seit dem internationalen Start der App konnte die Dating-Plattform bereits fast drei Millionen Nutzer für sich gewinnen.

Foto: Once Dating-App © Once
Handel

Ermittlung der Preisentwicklung

Umstellung auf elektronische Erhebungsweise - WKÖ-Thalbauer fordert: „Übermittlung nur so oft wie für den VPI unbedingt erforderlich“

Die geplante Umsetzung einer EU-Vorgabe zum Thema Scannerkassendaten wirft ihre Schatten voraus. Laut Vorgabe der Europäischen Union wird die Ermittlung der Verbraucherpreise statt wie bisher manuell künftig elektronisch erfolgen. Daher sollen die österreichischen Händlerinnen und Händler durch eine Verordnung des Wirtschaftsministeriums verpflichtet werden, die Verkaufsdaten aus ihren Scannerkassen an die Statistik Austria auf elektronischem Weg zu übermitteln. Vorrangig betrifft die künftige Verpflichtung den Lebensmittelhandel, weil die Entwicklung der Preise von Gütern des täglichen Bedarfs für den VPI eine besondere Rolle spielt.

Wichtig ist jedenfalls, dass der Aufwand für die Wirtschaft dabei so gering wie möglich gehalten wird. „Alles andere würde ja dem von der heimischen Politik forcierten Entbürokratisierung widersprechen“, unterstreicht Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Dazu kommt, dass in Zeiten des verstärkten Rufs nach Datenschutz der Schaffung des gläsernen Kaufmanns und des gläsernen Konsumenten gleichermaßen mit Skepsis zu begegnen ist.
 
Daher plädiert die Bundessparte Handel als gesetzliche Interessenvertretung des heimischen Handels dafür, „bei der Umsetzung Augenmaß walten zu lassen. Aus unserer Sicht bedeutet das: Es ist nicht notwendig, die Scannerkassendaten öfter und detaillierter zur Verfügung zu stellen, als dies zur Ermittlung des Verbraucherpreisindex unbedingt erforderlich ist“, so Thalbauer. 

Eine Ausnahme für kleine und mittlere Unternehmen ist aus Sicht der Bundessparte Handel jedenfalls notwendig. „Gerade diese würden durch die neuen Verpflichtungen überproportional getroffen. Das widerspräche dem vielfach propagierten Ziel, KMU zu stärken“, ruft Thalbauer abschließend in Erinnerung.

Foto: shutterstock_361486169
Handel

Oberste Pflicht der Versicherungsmakler: Beratungsqualität und Konsumentenschutz

Maklergesetz regelt seit 20 Jahren die strengen Pflichten der Österreichischen Versicherungsmakler

20 Jahre Maklergesetz, ein Jahr Rechts- und Disziplinarkommission (RDK), neu beschlossene Standesregeln und die bevorstehende Umsetzung der Europäischen Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD): Kaum ein Berufsstand hat so strenge Qualitätsansprüche an sich selbst, wie die österreichischen Versicherungsmakler. Die Beratungsqualität weiter zu erhöhen und damit das Vertrauen der Versicherungsnehmer zu stärken, ist in den kommenden Jahren erklärtes Ziel des Fachverbands der Österreichischen Versicherungsmakler. Fairer Wettbewerb am Versicherungsmarkt und Konsumentenschutz stehen dabei im Vordergrund.

 Makler ist, wer auf Grund einer privatrechtlichen Vereinbarung für den Auftraggeber Geschäfte mit einem Dritten vermittelt, ohne ständig damit betraut zu sein. So lautet der erste Paragraph des Österreichischen Maklergesetzes, das seit nunmehr 20 Jahren gilt. Grund zum Feiern für den Fachverband der Österreichischen Versicherungsmakler, der gemeinsam mit dem Verband Österreichischer Versicherungsmakler (VÖVM) und dem Österreichischen Versicherungsmaklerring (ÖVM), am 18. Januar 2017 zu einem Festakt ins Palais Trautson lud. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und der Versicherungsbranche folgten der Einladung und feierten „20 Jahre Maklergesetz“.

Welchen Nutzen die Konsumenten von diesem Pflichtenkatalog haben, der seit 20 Jahren die Tätigkeit eines Maklers gesetzlich regelt, erklärt Christoph Berghammer, MAS, Fachverbandsobmann der Versicherungsmakler so: „Ein Versicherungsmakler ist in erster Linie Konsumentenschützer an vorderster Front und haftet, nach dem Maklergesetz, als „Bundesgenosse“ des Versicherungskunden für die Qualität seiner Arbeit. Er ist zur Vermittlung des bestmöglichen Versicherungsschutzes- also „best advice“ verpflichtet. Das bedeutet für den Konsumenten, dass im Gegensatz zu Versicherungsagenten, die für ein bestimmtes Versicherungsunternehmen arbeiten, Versicherungsmakler unabhängige Spezialisten sind, die ausschließlich im Auftrag ihrer Kunden tätig werden und sie im Schadenfall unterstützen. Wir stehen in einem ständigen Wettbewerb mit anderen Vermittlergruppen, das Unterscheidungsmerkmal nach außen ist der qualitative Anspruch an uns selbst“.

Und kaum ein Berufsstand hat so strenge Qualitätsansprüche an sich selbst, wie die Österreichischen Versicherungsmakler. So hat der Fachverband neben dem Maklergesetz weitere Standesregeln beschlossen, die seit 1. Januar 2017 für alle österreichischen Versicherungsmakler verbindlich gelten. Dadurch soll unter anderem der faire Wettbewerb zwischen allen Teilnehmer/inn/en am Versicherungsmarkt gefördert, die Beratungsqualität weiter erhöht und das Vertrauen der Konsument/inn/en gestärkt werden.

Da jedes Regulativ auch Kontrolle benötigt, hat der Fachverband der Österreichischen Versicherungsmakler, genau vor einem Jahr, im Januar 2016, die Rechts- und Disziplinarkommission (RDK) ins Leben gerufen.

Unter der Prämisse, Chancengleichheit in der Versicherungsbranche und mehr Transparenz für Versicherungsnehmer zu schaffen, wurde die Kommission im vergangenen Jahr in 20 Fällen aktiv. Von Verstößen diverser Internet-Versicherungsvergleichsplattformen gegen Konsumentenschutzbestimmungen bis hin zum unzulässigen „Ausspannen“ von Kunden waren die Fälle der RDK, unter dem Vorsitz der ehemaligen OGH-Vizepräsidentin Dr. Ilse Huber, individuell und sehr komplex. Die im ersten Jahr an die RDK herangetragenen Fragen machen laut Dr. Ilse Huber deutlich, dass die Expertise der Kommission für den Maklerstand insgesamt hilfreich und sich die Installierung einer Rechts- und Disziplinarkommission, nach dem Motto „Klare Regeln für alle“, gelohnt hat.

Die hohe Serviceorientierung und Vermittlungspflicht der Versicherungsmakler gegenüber ihren Kunden ist auch Bestandteil der Europäischen Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD), die nach Beschluss im Europäischen Parlament im Februar 2016 in Kraft getreten ist und bis Anfang 2018 in österreichisches Recht umgesetzt werden soll. Als Grundlage für einen fairen, transparenten und einheitlichen Vertrieb regelt die Richtlinie unter anderem berufliche und organisatorische Anforderungen von Versicherungsvertreibern und Vermittlern, wie entsprechende Aus- und Weiterbildung sowie die Informationspflicht oder Professionalität gegenüber dem Kunden.

„Da die Europäische Richtlinie lediglich Mindeststandards festlegt, profitieren Konsumenten von den strengeren Vorschriften und Pflichten, die national für Versicherungsmakler gelten. Wer in Österreich von einem Versicherungsmakler betreut wird, kann höchste Qualität erwarten und erhält neben unabhängiger Beratung auch eine umfassende, kundenorientierte Betreuung. Denn in Österreich sind wir Versicherungsmakler in erster Linie Konsumentenschützer. Die Interessen unserer Kunden haben oberste Priorität! Mit den individuellen Regelungen, die wir im Maklergesetz, in den Standesregeln und in der Rechts- und Disziplinarkommission definiert haben, wollen wir auch in den kommenden Jahren das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in uns Versicherungsmakler stärken“, betont Berghammer.

Der Fachverband der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten ist die gesetzliche Interessensvertretung dieser Berufsgruppe in der WKÖ und hat derzeit 3.992 aktive Mitglieder. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Begutachtung von Gesetzen, die Interessenwahrnehmung auf nationaler und europäischer Ebene sowie in Zusammenarbeit mit den Fachgruppen der Bundesländer die Koordination von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit und die Erstellung von Serviceprodukten.

Der Fachverband ist außerdem Interessensvertretung für einzelne Versicherungsmakler, wenn damit die Klärung einer für den gesamten Berufsstand bedeutenden Rechtsfrage verbunden ist. Die Sicherstellung eines fairen Wettbewerbs seiner Mitglieder untereinander, der Schutz vor unfairen Maßnahmen anderer Teilnehmer, die ständige Marktbeobachtung, die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten rund um das Maklerrecht und die politische Einflussnahme auf die europäische Gesetzgebung durch aktive Mitarbeit im europäischen Maklerverband BIPAR runden die Leistungen des Fachverbands ab. 

Foto: shutterstock_559004329
Produktrückruf

PAGRO DISKONT ruft Knicklicht-Becher zurück

PAGRO DISKONT legt stets hohen Wert auf die Qualität der von PAGRO DISKONT vertriebenen Produkte und geht in punkto Sicherheit kein Risiko ein. Wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung ruft PAGRO DISKONT folgende vertriebene Produkte des Herstellers Kontor 3.11 GmbH, Deutschland, zurück:

776048 KNICKLICHT BECHER, 4er, 50ml, 3 Farben 
776038 KNICKLICHT BECHER, 2er, 250ml, Rot/ Grün 
776040 KNICHTLICHT BECHER, 2er, 250ml, Blau/ Gelb

Eine Überprüfung der sicheren Handhabung hat ergeben, dass bei der vorschriftsmäßigen Aktivierung durch Biegen des Becherbodens die Knicklicht-Becher undicht werden können. Das dadurch möglicherweise austretende Flüssigkeitsgemisch wird als gesundheitsschädlich beim Einatmen, Verschlucken und bei Berührung mit der Haut eingestuft.

Daher nimmt PAGRO DISKONT sowohl das überprüfte sowie im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes alle Knicklicht-Becher des Herstellers Kontor 3.11 GmbH, Deutschland, umgehend aus dem Sortiment und hat eine unmittelbare Kassasperre des Produkts veranlasst.

Kunden, die Knicklicht-Becher des Herstellers Kontor 3.11 GmbH, Deutschland, bei PAGRO DISKONT gekauft haben, werden gebeten, das Produkt in eine PAGRO DISKONT Filiale zurückzubringen. Sie erhalten den Kaufpreis zurückerstattet. Ein Kaufbeleg ist nicht notwendig.

Dieser Rückruf besagt nicht, dass die Gefährdung von PAGRO DISKONT oder vom Hersteller verursacht worden ist.

Foto: PAGRO DISKONT
Gastronomie

Weiße Trüffel erzielen 10.000 Euro!

Im Rahmen des diesjährigen Wiener Trüffelmarktes versteigerte Johannes Ziganek vom berühmten Auktionshaus Dorotheum am Freitag, dem 18. November, mit großem Erfolg sechs seltene Trüffelexemplare, die mit ihrem Duft, ihrem Geschmack und vor allem ihrer eindrucksvollen Größe die zahlreichen berühmten Gastronomen, die an der Veranstaltung teilnahmen, in Verzücken versetzten.

Die Cantinetta Antinori konnte sich durch Mino Zaccaria das begehrteste Exemplar für den Spitzenbetrag von € 10.000,-/kg sichern. Dabei handelt es sich um die größte Trüffel, die bisher in der Saison 2016 in Italien gefunden wurde: Nicht nur das Gewicht von nicht weniger als 512 g macht diese weiße Trüffel so außergewöhnlich, sondern auch ihre perfekte Form, ihr atemberaubendes Aroma und nicht zuletzt ihr einzigartiger Geschmack!

Durch eine vorzügliche Qualität und beachtliche Preise zeichneten sich aber auch die anderen fünf Exemplare aus, die versteigert wurden: Anton Pozeg (Küchenchef Kempinski) erwarb ein Exemplar mit einem Gewicht von 308 g zum „Schnäppchenpreis“ von € 1.100,- , Mario Lorenzetti (Trattoria la No) ein Exemplar mit einem Gewicht von 231 g zum Preis von € 1.700,-, Dominik Stolzer (Küchenchef Hotel Sacher) ein Exemplar mit einem Gewicht von 242 g zum Preis von € 1.700.-, Christian Domschitz (Restaurant Vestibül) ein Exemplar mit einem Gewicht von 231 g zum Preis von € 1.600,- und 
Antonio Barbaro (Barbaro Group) ein Exemplar mit einem Gewicht von 273 g zum Preis von € 1.100,-.

Ein Teil des Erlöses dieser denkwürdigen Versteigerung ging an den Verein MANO , dessen Gründer Trüffelspezialist Luca Miliffi ist. Der reibungslose Ablauf der Veranstaltung war der exzellenten Organisation der Firma Cibus zu verdanken, die in Österreich führend auf dem Gebiet der Trüffel ist. Die nächste Trüffelauktion findet 2017 in Wien statt.

 

Foto:  Weinwurm GmbH./Michael Weinwurm

Werbung